In den letzten 14 Tagen konnte die junge Amateur Truppe insgesamt 6 Siege in ebenso vielen Spielen in der 2. Bundesliga einfahren. Nach den Erfolgen zum Auftakt gegen Felixdorf (3:1) und Klagenfurt/2 (3:2) legten Thaller & Co. mit dem Auswärtssieg gegen den ersten Verfolger Aich/Dob/2 (3:0) und Südstadt/2 (3:0) nach. An diesem Wochenende konnte man sich vor eigenem Publikum über die Siege 5. und 6. in den Heimderbys gegen Weiz (3:2) und Gleisdorf (3:0) freuen. Nach der Hälfte der absolvierten Meisterschaft liegt das „Farmteam“ nun mit 16 von 18 möglichen Zählern an der Spitze der 2. Bundesliga. Dennoch bleibt man im Hartberger Lager realistisch. „Unser Restprogramm besteht aus 5 Auswärtsspielen und einer Heimpartie gegen den aktuellen Zweiten Aich/Dob. Außerdem ist die Liga sehr ausgeglichen. Wir denken von Spiel zu Spiel und sehen dann nach dem letzten Spieltag am 15. April in Gleisdorf auf die Tabelle. Das Wort Meisterschaft ist solange in der Kabine Tabu“, erklärt U19 Nationalteamspieler Flo Maxl.
Apropos U19: Am Sonntag steht die Entscheidung um den Steirischen U19 Meistertitel in Hartberg an. „Natürlich wollen wir ein Wörtchen um den Titel mitreden und werden diese Woche alles dieser Titelentscheidung unterordnen und so auch am Donnerstag auswärts gegen Südstadt in der 2. Bundesliga die Form des Teams testen“, so Trainer Markus Hollerit. Der Steirische Meister löst automatisch das Ticket für die Österreichischen Meisterschaften in Tirol Anfang Mai. Der Zweitplatzierte muss durch die Mühlen eines Qualifikationsturniers.

Die TSV-Damen zeigten im österreichischen Cupfinale am Freitag im Wiener Budocenter vor 1000 Zusehern eine kämpferische Leistung, die leider mit einer knappen Niederlage kein absolutes Happy End nahm. Dennoch - die Einstellung der Brandstetter-Truppe war einer Hartberger Mannschaft würdig. "Wir haben mit viel Herz gespielt und mit der Hilfe unserer tollen Fans dem österreichischen Rekordmeister SVS Post gewaltig zugesetzt. Es hat anscheinend aber noch nicht sollen sein", so Aufspielerin Nina Sagernik. Trainerin Irina Brandstetter war natürlich enttäuscht kann aber stolz sein auf ihre Truppe:"Wir haben die Partie im vierten Satz verloren. Da haben wir sehr nachgelassen. Die Enttäuschung ist da, denn wir haben sehr, sehr gut mithalten können." Die Hartbergerinnen haben dann aber eigentlich bis zur 7:4-Führung im fünften Durchgang alles richtig gemacht ehe der Faden gerissen ist und das vielleicht abgebrühtere Team das Endspiel für sich entscheiden konnte.


