Monatsarchive: November 2018

Herren erfolgreich, Damenteams mit Niederlagen

Am Samstag um 12 Uhr traf unsere 1. Landesliga auf das Team der BSM HIB Liebenau 2. Die Akademiespieler darf man nie unterschätzen und es  zeigte sich auch schnell warum. Mit einem starken Service starteten die Gastgeberinnen der Grazer Volleyballakademie in den 1. Durchgang. Doch nachdem man einen großen Vorsprung gegeben hatte, fingen sich die Hartbergerinnen recht rasch und holten den ersten Satzgewinn auf die oststeirische Seite. Das war es dann aber auch schon. In den darauffolgenden Sätzen haderte man erneut mit der Annahme und das Spiel befand sich auf wackeligem Boden. Der Ball wollte einfach nicht mehr auf den Boden der Gastgeberinnen und diese nutzten ihre Chancen vorteilhaft. Nach vielen Laufmetern und ertönte der Schlusspfiff und das Hartberger Team atmete auf. Weiter geht es erst am 24.11. wenn man auf die eifrige Truppe aus Bad Radkersburg in den Schlossmauern bei der slowenischen Grenze trifft. Bis dahin heißt es arbeiten, arbeiten, arbeiten um bestens gewappnet in die Rückrunde zu starten.

Am Sonntag war „Bundesligatag“: Die Herren im Süden die Damen im Norden Österreichs. Um 16:00 erfolgte der Startschuss in der „Kiste“ in Bleiburg. Wer schon mal im Kulturheim gespielt hat der weiß dass die die Fans gerne „zusammenrücken“. Denn viel Freiraum gibt es neben Boden – Decke – Wand nicht in der Halle. Nichtsdestotrotz ließ sich die Schasitruppe nicht unterkriegen und holte knapp den ersten Durchgang. Mit dem Schwung aus Runde eins dominierte man überragend den zweiten Durchgang mit 25:14. Im dritten Durchgang kam der berühmte Einbruch an dem man noch drauf und dran ist ihn zu beseitigen. Doch im vierten und letzten Durchganges des Abends war keine Zeit mehr für Kompromisse mit drei wertvollen Punkte nach Hause. Zur Feier des Tages ließ es sich das Team bei einer bekannten Raststation auf dem Weg nach Hartberg nochmal so richtig gut gehen bevor es in die letzte Generalprobe gegen die SSV HIB Liebenau (Freitag, 18 Uhr) vor den österreichischen Cup Viertelfinale (Sonntag, 17 Uhr) geht.

Die Damen trafen währenddessen auf den Serienmeister Sokol/Post. Das Spiel der jungen Hartbergerinnen entwickelt sich stetig weiter und auch diesmal zeigten die Oststeirerinnen rund um Birgit Beinsen und Kathi Almer einmal mehr wie viel Potenzial noch in der Mannschaft steckt. Der Block war diesmal das Ausrufezeichen der Partie. Julia Rybar dominierte am Netz und Matschi Weiß hielt den Rückraum von Bällen frei. In den wichtigen Phasen fällte es leider doch noch an der Konsequenz und dem Durchhaltevermögen gegen die sehr routinierte Mannschaft auf der anderen Seite. In Satz drei kam dann noch die Müdigkeit hinzu und so geht man ohne Satzgewinn aus der Begegnung. Weiter geht’s dann mit dem Steirerderby am Freitag um 20:30 Uhr gegen den UVC Holding Graz.

TSV-Teams mit Niederlagen

Es war ein hartes verlängertes Wochenende für unsere TSV Teams.

Zu Allerheiligen gastierten die Mozartstädterinnen im  
Bundesschulzentrum. Das Spiel verlief ähnlich wie die letzte Begegnung  
gegen den VC Tirol. In Satz eins brauchten die Mädels von unsrem  
Trainerduo wieder einige Punkte um auf Betriebstemperatur zu gelangen.  
Satz zwei startete umso viel versprechender. Jedoch kam wieder der  
Einbruch zur Satz Mitte. Auch in Satz drei hielt man lange gut mit  
verlor aber wieder den Anschluss. Und so bleibt es für unsere 1.  
Bundesliga vorerst bei einem Sieg in der Hinrunde.

Während die Damen zu Allerheiligen zu Hause spielen durften ging es  
für unsere Herren der 2. Bundesliga wieder nach Voitsberg. Das Cup  
Achtelfinale gewann man mit 3:1. Ging es aber diesmal schon deutlich  
knapper zur Sache. Der erste Satz verlief gut für den Hirczy-Trupp.  
Mit 6 Zählern plus ging man in den zweiten Durchgang. Hier schien aber  
gar nichts so richtig zu laufen und mit 14:25 ging es in im  
Satzverhältnis 1:1 in  Runde drei. Wieder nicht in höchstform aber  
doch besser triumphierten die Hausherren mit 21:15. Doch das ließen  
die Hartberger Jungs nicht auf sich sitzen und schalteten zwei Gänge  
höher. Mit Erfolg. Mit 25:11 und 15:11 gewann man das wackelige  
Auswärtsmatch in Voitsberg. Freitag gab es dann noch ein Training.

Samstag wurde wieder angegriffen. Diesmal gegen die Wiener des TJ  
Sokol Wien V in heimischer Halle. Der erste Satz war ein knappes  
Rennen und man musste sich 23:25 beugen. Satz zwei und drei gingen  
ebenfalls an die Gäste aus Wien, jedoch höher als Durchgang eins. Die  
Wiener hatten sichtlich den besseren Tag. Konnten sich viel mehr ins  
Spielgeschehen einfinden und nutzten ihre Chancen auf spielerische und  
vorteilshafte Weise. Der Sieg war verdient und die Jungs von Markus  
Hirczy konnten endlich in eine wohltuende Regenerationsphase entlassen  
werden. „Die letzten Wochen waren hart. Meine Spieler hatten keinen  
Tag zum Runterkommen. Über die Feiertage herrscht höchster  
Spielbetrieb der mit zahlreichen intensiven Trainings abgewechselt  
wird. Das geht an die Substanz!“, weiß Markus Hirczy, der das  
Durchhaltevermögen seiner jungen Mannschaft nur allzu schätzen weiß.

Sonntag gab es eine Dreifachrunde im Bundesschulzentrum. Den Vortritt  
ließ man diesmal der ersten Bundesliga, die die Oberösterreicherinnen  
aus Perg empfing. Am Papier gab es ein klares 3:0 für die Gäste. In  
der Halle lieferte das Team vom Trainerduo Almer/Beinsen eine wirklich  
gute Performance ab. Lange Ballwechsel, harte Angriffe und guter  
Einsatz zeigten alles was das Volleyballherz begehrt. Am Ende fällte  
aber noch die letzte Instanz um den Sack zuzumachen. Nichtsdestotrotz  
war es eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen. „Es ist eine  
junge Mannschaft in Ausbildung! Schritt für Schritt merkt man aber den  
Trainingserfolg der sich Woche für Woche durchsetzt. Die Mannschaft  
tritt nun merklich kompakter und engagierter auf. Der Trend geht nach  
oben, wir werden noch viel Freude mit dieser Truppe haben,“ lobt  
TSV-Manager Markus Gaugl nach einem wirklich guten Spiel die  
Bundesliga-Damen.

Im Anschluss traf die Landesliga auf den dritt platzierten der Liga.  
Mit der Spielgemeinschaft Weiz/Passail kam ein Aufsteiger der vorigen  
Saison in die heimische Halle. Den ersten Satz knapp verloren ging es  
frisch ans Werk in Satz zwei. Diesen sowie den folgenden konnte man  
souverän mit (25:19, 25:11) für sich entscheiden. Im vierten Durchgang  
kämpfte man aber immer mehr mit den Schiedsrichterentscheidungen und  
der Fokus glitt vom eigenen Spiel ab. Die Folge war ein  
Entscheidungssatz. Nicht mehr ganz bei der Sache war es schwer wieder  
ins Spiel zurückzufinden und man muss sich mit einem Punkt zufrieden  
geben.
Das Spiel gegen des VSC Graz 1 verlief freudiger. Die Mannschaft fing  
sich schnell und zeigte dass sie den Sieg wollte. Nach hartem Kampf im  
dritten Durchgang ging man mit 3:0 um 30:28 verdient als Sieger vom  
Spielfeld. Erfreulich ist dass jetzt schon eine deutliche Steigerung  
zur vorigen Saison erkennbar ist. Man überbot die Gesamtleistung des  
Grunddurchgangs der vorigen Saison schon in der Hinrunde und steht mit  
  derzeitigen 12 Punkten in der Tabellenmitte. Wobei noch weitere 10  
Spiele folgen.