Archiv des Autors: TSV Hartberg Volleyballteam

TSV-Herren bleiben in Erfolgsspur!

Für die Herren in der 2.BL stand das zweite Match im neuen Jahr in der Bluebox am Sonntagabend an. Mit einem fulminanten ersten Satz wies man die Akademiespieler von Sebastian Tatra und Peter Meier schnell in die Schranken. Auch Satz zwei verlief zu Gunsten unserer Jungs. Jedoch kamen die Schüler der HIB in diesem Durchgang schon sehr nah an den Satzgewinn heran. Im dritten Durchgang brach das Fundament der TSVler und nach einem Kopf an Kopf Rennen jubelten die Hausherren über den ersten Satzgewinn. Doch Trainer Hirczy fand das richtige Mittel um die Annahme zu stabilisieren. Lukas Gutmann servierte über 7 Punkte in die entscheidente Phase und holte einen wichtigen Vorsprung für sein Team. Mit 3:1 konnte man mit gemischten Gefühlen nach Hause fahren. Legionär Fabio Puzzini ist mit seiner Leistung an diesem Tag nicht ganz zufrieden weiß aber: „Die Zeit ist eine Feile, die geräuschlos arbeitet.“

Am Samstag stand das erste Auswärtsmatch der Landesliga im neuen Jahr an. Guter Dinge machte man sich auf nach Frohnleiten. Die Gegnerinnen abseits von Graz liegen unseren Mädchen aber leider so gar nicht. Man startete gut und mit Schwung in Satz Numero eins. Lange Ballwechsel und spannendes Volleyball fanden bei 27:25 für die Gastgeberinnen ein Ende. Wie erwartet gin es in Satz zwei bei den Hartbergerinnen gehemmt zu. Mit 25:15 ging auch dieser Durchgang an die Gastgeberinnen. Der erste Ballwechsel im dritten und letzten Durchgang ging gefühlte 300 Sekunden lang. So ging es auch weiter. Die jungen Hartberginnen zogen gegen die routinierte Mannschaft aber den kürzeren. Die Frohnleitnerinnen behielten den längeren Atem und springen einen Tabellenplatz vor unser zweites Team. Carina Müller zeigt sich zuversichtlich:“Es ist ein junges Team. Die Abstimmungen funktionieren immer besser und schon langsam kristallisieren sich Führungsspieler heraus. Dennoch gilt es den Fokus auf die Konsequenz zu legen um die im Training erlernten Elemente auch im Match sinnvoll umzusetzen.“

Auch Lukas Glatz, Marie Bruckner und Katharina Almer hatten an diesem Wochenende allen Grund zu feiern. Lukas Glatz holt mit dem U17 Nationalteam Platz 3 in der EM Qualifikation und darf im April mit der österreichischen Auswahl vom Jahrgang 2003 und jünger zur zweiten Qualirunde. „Ich habe viel mitnehmen können. Vor allem für das Stellungspiel als Libero habe ich in dieser Zeit viel gelernt,“ resümiert unser jüngster Spieler der 2. Bundesliga. Auch Marie Bruckner schaffte es mit ihrem Team und Platz 6 in die zweite Qualirunde. Als Topscorerin von zwei Spielen ist sie aber noch lange nicht am Leistungspotenzial. Co-Trainerin des Jahrgangs ist Katharina Almer die sich über die Entwicklung unserer Bundesligaspieler freut:“Marie ist eine sehr gute Spielerin und meistert ihre Aufgaben in unserer Kampfmannschaft mit Bravour. Bis April geht es aber in der Meisterschaft weiter. Die Mannschaft entwickelt sich gut und der eine odere andere Sieg wird nicht mehr lange auf sich warten lassen.“

Herren starten siegreich ins neue Jahr!

Am Dreikönigstag gab es das erste Heimspiel im neuen Jahr, bei dem  
unsere Herren-Mannschaft den VCU Wiener Neustadt empfing.

Die Hinrunde am Nationalfeiertag verlief gegen die Niederösterreicher  
weniger erfreulich. Nach einer starken kämpferischen Leistung mussten  
sich die Jungs von Markus Hirczy damals mit gesenktem Haupt und viel  
Frust aus der Halle begeben. Gestern Abend jedoch war das  
ersatzgeschwächte Team der Hartberger vom Betreten der Halle bis  
Schlusspfiff voll fokussiert.

Nach längerer Pause musste das Team rund um Interimskapitän Matthias  
Glatz, der sich zusätzlich frühzeitig aus Satz 1 aufgrund einer  
Verletzung verabschieden musste, erst in seinen Rhythmus finden. Nach  
Startschwierigkeiten in der ersten Phase, wo man zwei Punkte zu viel  
liegen ließ, holte das Team gut auf. Mit dem Aufwärtsschwung ging es  
dann voll motiviert in Durchgang zwei. Dieser wurde klar dominiert und  
mit eisernem Willen abgeschlossen. Während das heimische Team immer  
mehr in Fahrt kam überwogen auf Seiten der Gegner die Gefühle und  
zwangen diese zu sehr vielen Eigenfehlern. Mit kühlem Kopf holte man  
auch den dritten Durchgang. Auch in Durchgang vier ging es mit einem  
Blitzstart. Erst bei 6:2 kamen die Gegner wieder in ihre Formkurve und  
hielten ab 20 Punkten bei unseren TSVlern noch einmal dagegen.  
Nichtsdestotrotz ließ man in der TSV-Festung nichts mehr anbrennen und  
erkämpfte 3 Punkte für die Tabelle. Revanche somit geglückt.

Fabio Puzzini glänzt als Topscorer aus der Statistik. Markus  
Hirczy:“Mit der Länge des Bartes kommt anscheinend die Erfahrung. Aber  
Spaß bei Seite. Die Leistung des gesamten Kaders war mehr als  
lobenswert.“

Die Annahme war sehr stabil, daher hatten Markus Klement und Martin  
Gamauf alle Chancen offen um die Angreifer ideal einzusetzen. Auch  
Benni Dörfler fühlte sich in seiner neuen Rolle als Hauptangreifer  
sichtlich Wohl. Das nächste Heimspiel gibt’s schon am 19. Jänner wenn  
man die Jungs des VC Voitsberg im Bundesschulzentrum begrüßt. Die  
Damen genießen noch knapp  19 Tage Vorbereitungszeit für das letzte  
Drittel des Grunddurchgangs.

Bundesliga-Damen mit wichtigem Heimsieg

Das Wochenende brachte ein Wechselbad der Gefühle mit sich.

Freitagabend empfing die Mannschaft von Markus Hirczy die hotVolleys  
aus Wien. In dem ewig jungen Duell kristallisierten sich die Wiener  
aber relativ rasch als Favourit der Begegnung herauß. Nach schnellen  
70 Minuten war dann auch schon Schluss und die 3:0 Heimniederlage zum  
Jahresende blieb übrig. Hintergrund: Die Mannschaft von Markus Hirczy  
hatte es in den letzten Wochen wahrlich nicht einfach. Viele  
Verletzungen und Erkrankungen setzen dem Kader zurzeit mächtig zu. Die  
Folge sind viele Trainingsausfälle und somit kurze Vorbereitungsphasen  
im Individualbereich. So langsam kommen die Spieler aus ihrer  
„Zwangspause“ aber wieder zurück und es kann wieder am Kollektiv und  
am Durchhaltevermögen gearbeitet werden.

Zur Volleyball-Primetime empfing die Mannschaft von Birgit Beinsen und  
Katharina Almer Tabellenschlusslicht SG Union Bisamberg/Hollabrunn.  
Schon in der Relegation letztes Jahr hat sich gezeigt dass die  
Mannschaft von Torsten Grossmann ein eisernes Kämpferherz hat. Und so  
kam es dass der erste Durchgang gar nicht wünschenswert für unsere  
junge Damenmannschaft verlief. Die unorthodox spielenden  
Niederösterreicherinnen verteidigten nämlich was das Zeug hielt und  
zwangen im ersten Satz die Gastgeberinnen mit 17:25 in die Knie. Neuer  
Satz neues Glück hieß es in Durchgang zwei. Die Mannschaft des TSV  
ging unverändert auf’s Feld. Jedoch mit mehr Ehrgeiz. Man startete  
wieder sehr wackelig fing sich aber zur Satzmitte und zog es auch bis  
zum Schluss durch. Auch in Durchgang Numero drei kämpfte die  
Mannschaft der Hartbergerinnen weiter gegen die zähen  
Niederösterreichinnen an. Jeder Punkt musste quasi dreimal gemacht  
werden. Doch mit zwei starken Servicereihen ging auch dieser mit 25:18  
an die Hausherrinnen. Im vierten und letzten Durchgang des Abends  
wurde die Mannschaft nochmals auf die Beweisprobe gestellt. Es kam  
noch einmal zum offenen Schlagabtausch auf beiden Seiten. Nach einer  
irrsinnigen Aufholjagd der Niederösterreicherinnen wurde der Matchball  
letztendlich aber verwertet und drei wichtige Punkte für die Tabelle  
geholt werden.

Samstag gab es dann eine verdiente Pause zum Runterkommen für alle  
Teams, bevor es Sonntag im Nachwuchs weiterging. Die erste und einzige  
Vorrunde im U19-Bewerb fand Sonntagvormittag im Bundesschulzentrum  
Hartberg statt. Unsere Damen und auch Herren gehen aus den Begegnungen  
mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage. Bei den Herren war es  
gegen den UVC Graz 2 eine schnelle und klare Angelegenheit. In zwei  
Sätzen fertigte man die jüngere Mannschaft der Grazer ab. Im zweiten  
Spiel gegen die erste Mannschaft des UVC sah die Sache schon ganz  
anders aus. Man vermochte gegen die Fichtinger-Truppe nicht das  
richtige Mittel und den nötigen Ehrgeiz finden um das Spiel konsequent  
in Höchstform runterzuspielen. In zwei Sätzen musste sich die  
Mannschaft von Markus Hirczy und Susi Kreuzriegler mit Licht und  
Schatten geschlagen geben. Somit trifft man beim Final 4 am 27.01. auf  
den UVC Graz 2 im Halbfinale. Wie auch bei unserer Kampfmannschaft  
zieht sich die Krankheitsserie bis in den Nachwuchs. Auch am Sonntag  
musste der Kader geschwächt antreten und konnte nicht auf Ressourcen  
zurückgreifen.

Bei den Damen schien das Duell Graz vs. Hartberg anfangs ziemlich  
ausgeglichen. Den ersten Satz erkämpften die Grazerinnen der  
Spielgemeinschaft SSV/UVC für sich. Im zweiten Satz überzeugte das  
Team rund um Kapitänin Anna-Lena Bruchmann mit starken Servicereihen  
und holte Durchgang zwei mehr als deutlich für sich. Im Tie Break gab  
es dann einen gewaltigen Tiefschlag. Mit einem mehr als druckvollen  
Service setzte man der Mannschaft vom Trainerduo Almer/Beinsen mächtig  
zu. Komplett auf der schiefen Bahn fand man keinen Weg in die  
Erfolgsspur zurück und musste sich bitter geschlagen geben. Gegen ET  
Volley spielten die Mädels ihr Spiel gekonnt herunter und sicherten  
sich den 2:0 Erfolg. Im Halbfinale wartet dann wieder ET Volley.

Damenteams brillierten am Wochenende

Das Wochenende verlief nahezu perfekt für unsere Damenteams!

Samstag standen für unsere Bundesligateams die nächsten Auswärtsspiele am Programm. Die Herren begaben sich um die Mittagszeit nach Wien um gegen die Roadrunners aus Perchtholdsdorf anzutreten. Jedoch hat es das Team von Trainer Markus Hirczy zurzeit nicht einfach. Mehrere Krankheitsfälle und von Verletzungen geplagte Spieler bringen den Kader in eine Durststrecke. So musste unser Herrentrainer mit einem Kader von 10 Leuten erfinderisch werden. Stammliberi Benni Dörfler und Maximilian Bruchmann wurden spontan zu Angreifern umgeformt. Jedoch erfolglos. Mehr als einen Satz vermochte man in der harten Auswärtsbegegnung den eisern verteidigenden Wiener leider nicht abgewinnen.

Zu Hause ging es im Bundesschulzentrum ans Eingemachte. In der letzten Doppelheimrunde des Jahres hieß es für unsere Landesliga „Alles oder Nichts“. Gegen die Akademie aus Graz zeigte die Mannschaft rund um Kapitänin Rosenzopf keine Blöße und kassierte mit einem souveränen 3:0 die nächsten 3 Zähler für die Tabelle. Schwieriger wurde es schon gegen die Burgenländerinnen aus Oberschützen. Im Schwesternduell Simon gegen Simon lieferten sich die Mannschaften einen Kampf auf Augenhöhe. Satz eins  ging knapp mit 25:23 an die Hausherrinnen. Auch in Satz zwei hatte unser Heimteam die Nase stets vorne und machte mit 25:21 den nächsten Schritt in Richtung Spielgewinn. In Satz drei schwanden die Kräfte. Zwei Matchbälle wurden nicht verwertet und in der „Überstunde“ verlor man mit 26:28 den Durchgang denkbar knapp. In Durchgang vier startete die Mannschaft umso entschlossener und erkämpfte siegeswillig Punkt für Punkt. Und so kam es beim Spielstand von 24:19 endlich zum heißersehnten Matchball. Im letzten kräftezerrenden Ballwechsel des Tages schraubte sich Michi Simon im Block hinauf und holte den heiß ersehnten Punkt. Spiel Satz und Sieg TSV Hartberg hieß es zum zweiten Mal an diesem Abend. Mit 6 Punkten mehr in der Tabelle schaut man selbstbewusst dem letzten Spiel des Jahres am 22. Dezember in Weiz entgegen. Nach der 3:2 Heimniederlage hat die Mannschaft mit den Weizerinnen noch eine Rechnung zu begleichen.

Während in Hartberg schon gejubelt wurde erfolgte hinterm Präbichl der Anpfiff zum dritten Steirerderby der Saison. ET Volley vs. TSV Sparkasse Hartberg. Das Hinspiel ging deutlich für die Obersteirerinnen aus. Doch dies ließ man nicht auf sich sitzen und erkämpfte Punkt für Punkt. Und die harte Arbeit machte sich bezahlt. Nach 54 stand es auf einmal 1:0 für die Hartbergerinnen. In Satz zwei zog man aber schon zu Anfang nach. In der Satzmitte fing sich die Mannschaft von Birgit Beinsen und Katharina Almer, leider etwas zu spät. Ausgleich. 1:1. Schnell abgehakt fuhr die Mannschaft wieder auf Betriebstemperatur. Mit viel Emotion und Kampfgeist holte man Satz 3. In Satz vier ließ die Mannschaft nichts mehr anbrennen und triumphierte bei Minustemperaturen im Außenbereich mit dem zweiten Sieg der Saison! Spielertrainerin Katharina Almer glänzt mit satten 23! Scorerpunkten aus der Statistik. Dank gilt auch Elisabeth Riebenbauer die die Mannschaft von der Bank zur Höchstleistung pushte.

Sonntag kam es dann erneut zum Duell Hartberg gegen Eisenerz. In einem schmackhaften Nachwuchsderby entschied sich erst im Tie-Break der Sieger. Diesmal lautete der Sieger aber Eisenerz. Mit 15:13 verlor die U17-Mannschaft hauchdünn gegen die dynamisch spielende Mannschaft aus Eisenerz. Im zweiten Spiel gegen die SSV HIB Liebenau war es dann aber doch eine klare Angelegenheit für die Hartbergerinnen. „Die Leistung war mehr als zufriedenstellend. Viel Eifer und eine nicht aufgebenden Mannschaft lieferten ein Spiel auf sehr hohem Niveau. So ein Spiel darf auch verloren werden. Letztendlich hat uns aber das Monsberger „erdrückt“. Gegen so eine stark servierende Mannschaft wünscht man sich in der Annahme doch etwas mehr Luft nach oben“, schmunzelt Carina Müller zufrieden nach der ersten Runde des Bewerbs.

Einsatz der Damenteams blieb unbelohnt

Das Wochenende brachte drei Niederlagen für unsere Damenteams. Die Herren hatten spielfrei.

Samstag zu Mittag startete die Landesliga nach einer zweiwöchigen Spielpause an die slowenische Grenze um gegen einen der Tabellenführenden, nämlich Bad Radkersburg anzutreten. Wie erwartet kämpfte man im ersten Satz mit der in die Stadtmauer hineingebauten niedrigen Halle. In Satz zwei fand man dann endlich in Form und begann die Vorteile der Halle für sich zu nutzen. In Durchgang drei ging dann schlussendlich alles auf und die Oststeirerinnen holten sich den dritten Durchgang unbeschadet und äußerst souverän. Satz vier stellte dann von Seiten der Radkersburgerinnen alles in den Schatten. Mit einer explosivem Serviceleistung und einem mehr als dynamischen Spiel wiesen die Gastgeberinnen die Hartbergerinnen in die Schranken.

Währenddessen traf unsere Bundesligamannschaft auf Vizemeister ATSC Wildcats in Klagenfurt. Der Vizemeister hatte ebenso wie der Meister UVC Graz mit Startschwierigkeiten zu Anfang der Saison zu kämpfen. Doch die „wilden Katzen“ erlaubten sich gegen die Hartberger keine Blösse und schickten diese mit einer 3:0 Niederlage über die Pack nach Hause. Sonntag ging es für unser Damenteam schon weiter. Zu Hause empfing man den VC Tirol. Aber auch hier erwies sich der Gegner als klarer Favourit der Partie und dominierte diese von Anfang bis Schluss. Weiter geht’s nächstes Wochenende auswärts in Eisenerz.

Erfreulicheres gibt es aus der Nachwuchssektion. Die ersten Vorrunden wurden bereits bestritten und die Hartberger setzen sich bei den Damen an die Gruppenspitzen. Sylvia Allmer holten vor drei Wochen in Weiz die ersten Siege in der U13 in Weiz. Fabian Putz siegte ebenfalls mit seiner U15 Mannschaft am 04.11. in Weiz. Und auch am vergangenen Sonntag holte Fabian Putz mit einer U13 Mannschaft den ersten Sieg der Meisterschaft in Krottendorf. Die U17/U19 der Damen starten im Dezember in die Gruppenphase.

Auch bei den Herren läuft es äußerst wünschenswert. Die U13 von Matthias Glatz steht an zweiter Stelle der Tabelle. Nach einem bravourösen Sieg gegen UVC Graz 1. Musste man sich im zweiten Spiel gegen Fürstenfeld im TieBreak mit 11:15 geschlagen geben. Die U15 von Martin Gamauf konnte die erste Vorrunde klar für sich entscheiden und steht an der Tabellenspitze. In der U17 gilt es an der Feinabstimmung zu arbeiten. Mit einem Sieg über Fürstenfeld und einer Niederlage gegen UVC Graz gibt es noch viel rauszuholen. Nichtsdestotrotz ist es ein mehr als gelungener Start in die Nachwuchssaison 2018/19

Susi Kreuzriegler stolz: „Wir arbeiten da weiter wo wir aufgehört haben. Der TSV ist und bleibt ein Ausrufezeichen bei beiden Geschlechtern im österreichischen Nachwuchsvolleyball!“

Attraktive Spiele blieben unbelohnt

Das vergangene Wochenende ging mit spannenden Ballwechseln zu Ende.

Am Freitagabend empfing der TSV Volksbank Hartberg den Tabellenführer SSV HIB Liebenau. Von Anfang an war klar: Es wird kein einfaches Duell. Denn die HIB agiert mit sehr routinierten und erfahrungsgeprägten Spielern. Nichtsdestotrotz ging man erhobenen Hauptes in die Begegnung. Doch schnell machte sich die jahrelange Erfahrung der frei aufspielenden Grazer bemerkbar und die „Gaudifighter“ wie sie sich selbst gern bezeichnen trumpften mit ihrer lockeren aber dennoch effizienten Spielweise. Mit einem 0:3 muss man dem verdienten Tabellenführer den Vortritt lassen.

Weiter ging es dann im Anschluß mit unserer Damenmannschaft die dem Publikum ein dynamisches Steirerduell mit amtierenden österreichischen Meister des UVC Holding Graz bot. Den ersten Satz startete die junge Mannschaft aus Hartberg fulminant. Bis zur Mitte des ersten Satzes führte man, danach zeigte aber der amtierende Meister wo es langgeht. Mit einem ordentlichen Spieltempo gasten die Grazerinnen richtig an und überrumpelten ab Mitte des ersten Durchgangs die junge Truppe. Dementsprechend ging es auch in Satz zwei weiter. Diesen verloren die Hausherrinnen ganz klar zu 10. In Satz drei jedoch war man auf den amtierenden Meister eingestellt und bot ordentlich Paroli. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung. Bei 27:25 verwertete EX-TSV-Spielerin Linda Peischl den Matchball mit einem Service-Winner. „Der dritte Durchgang bot ein Duell auf Augenhöhe und die Mannschaft bewies einmal mehr dass man auch mit den ganz Großen der Liga mithalten kann. Graz ist nicht umsonst Staatsmeister geworden, gegen so eine kompakte Mannschaft darf man sich getrost geschlagen geben. Die Begegnung zeigte einmal mehr auf was für ein Potenzial in unserer Mannschaft steckt und welch gute Arbeit das Trainerteam leistet.“ resümiert TSV-Manager Gaugl.

Am Sonntag kam es dann zum „Big Fight“ der bisherigen Saison. Der TSV Volksbank Hartberg stand nach 5 Jahren wieder vor der Chance „Cup Final 4“. Mit der Sportunion kam ein bisher noch unbekannter Gegner in die eigenen vier Wände. Im ersten Satz den Turbo gezündet holte sich die höchst motivierte blau weiße Mannschaft Satz Numero eins. In Durchgang zwei fanden die Niederösterreicher immer besser in ihr Spiel und lösten enge Situationen mit den besseren Mitteln. 1:1 in Sätzen. Der Hirczy-Trupp kämpfte tapfer, doch die Eigenfehler überwogen auf  Seiten der Steirer. Was in Satz eins noch prächtig aufging vermochte nicht mehr zu funktionieren. Die St. Pöltener spielten auch in Durchgang drei sehr intelligent und holten diesen. Mit dem Rücken zur Wand und einer kleinen Umstellung ging es in Durchgang vier. In diesem Durchgang ging es wieder über Stock und Stein. Man verlor etliche Punkte zog aber wieder nach. Am Ende hatte der Zweitligist aus Gruppe 1 den längeren Atem und zieht verdient ins Cup Final 4 ein. Vor gut gefüllter Halle lieferten die TSV Boys dennoch ein überzeugendes Spiel ab und können sich mit ihrerer Leistung mehr als zufrieden geben. „Eine Erfahrung mit bitterem Beigeschmack. Wir haben uns gut präsentiert und bis zum Ende gekämpft. Der Erfolg blieb leider aus.  Der Fokus liegt nun auf der Rückrunde in die wir wieder mit dem gesamten Kader starten wollen“, gibt sich Trainer Markus Hirczy zielstrebig nach dem Cupfight.