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Bundesliga-Damen mit wichtigem Heimsieg

Das Wochenende brachte ein Wechselbad der Gefühle mit sich.

Freitagabend empfing die Mannschaft von Markus Hirczy die hotVolleys  
aus Wien. In dem ewig jungen Duell kristallisierten sich die Wiener  
aber relativ rasch als Favourit der Begegnung herauß. Nach schnellen  
70 Minuten war dann auch schon Schluss und die 3:0 Heimniederlage zum  
Jahresende blieb übrig. Hintergrund: Die Mannschaft von Markus Hirczy  
hatte es in den letzten Wochen wahrlich nicht einfach. Viele  
Verletzungen und Erkrankungen setzen dem Kader zurzeit mächtig zu. Die  
Folge sind viele Trainingsausfälle und somit kurze Vorbereitungsphasen  
im Individualbereich. So langsam kommen die Spieler aus ihrer  
„Zwangspause“ aber wieder zurück und es kann wieder am Kollektiv und  
am Durchhaltevermögen gearbeitet werden.

Zur Volleyball-Primetime empfing die Mannschaft von Birgit Beinsen und  
Katharina Almer Tabellenschlusslicht SG Union Bisamberg/Hollabrunn.  
Schon in der Relegation letztes Jahr hat sich gezeigt dass die  
Mannschaft von Torsten Grossmann ein eisernes Kämpferherz hat. Und so  
kam es dass der erste Durchgang gar nicht wünschenswert für unsere  
junge Damenmannschaft verlief. Die unorthodox spielenden  
Niederösterreicherinnen verteidigten nämlich was das Zeug hielt und  
zwangen im ersten Satz die Gastgeberinnen mit 17:25 in die Knie. Neuer  
Satz neues Glück hieß es in Durchgang zwei. Die Mannschaft des TSV  
ging unverändert auf’s Feld. Jedoch mit mehr Ehrgeiz. Man startete  
wieder sehr wackelig fing sich aber zur Satzmitte und zog es auch bis  
zum Schluss durch. Auch in Durchgang Numero drei kämpfte die  
Mannschaft der Hartbergerinnen weiter gegen die zähen  
Niederösterreichinnen an. Jeder Punkt musste quasi dreimal gemacht  
werden. Doch mit zwei starken Servicereihen ging auch dieser mit 25:18  
an die Hausherrinnen. Im vierten und letzten Durchgang des Abends  
wurde die Mannschaft nochmals auf die Beweisprobe gestellt. Es kam  
noch einmal zum offenen Schlagabtausch auf beiden Seiten. Nach einer  
irrsinnigen Aufholjagd der Niederösterreicherinnen wurde der Matchball  
letztendlich aber verwertet und drei wichtige Punkte für die Tabelle  
geholt werden.

Samstag gab es dann eine verdiente Pause zum Runterkommen für alle  
Teams, bevor es Sonntag im Nachwuchs weiterging. Die erste und einzige  
Vorrunde im U19-Bewerb fand Sonntagvormittag im Bundesschulzentrum  
Hartberg statt. Unsere Damen und auch Herren gehen aus den Begegnungen  
mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage. Bei den Herren war es  
gegen den UVC Graz 2 eine schnelle und klare Angelegenheit. In zwei  
Sätzen fertigte man die jüngere Mannschaft der Grazer ab. Im zweiten  
Spiel gegen die erste Mannschaft des UVC sah die Sache schon ganz  
anders aus. Man vermochte gegen die Fichtinger-Truppe nicht das  
richtige Mittel und den nötigen Ehrgeiz finden um das Spiel konsequent  
in Höchstform runterzuspielen. In zwei Sätzen musste sich die  
Mannschaft von Markus Hirczy und Susi Kreuzriegler mit Licht und  
Schatten geschlagen geben. Somit trifft man beim Final 4 am 27.01. auf  
den UVC Graz 2 im Halbfinale. Wie auch bei unserer Kampfmannschaft  
zieht sich die Krankheitsserie bis in den Nachwuchs. Auch am Sonntag  
musste der Kader geschwächt antreten und konnte nicht auf Ressourcen  
zurückgreifen.

Bei den Damen schien das Duell Graz vs. Hartberg anfangs ziemlich  
ausgeglichen. Den ersten Satz erkämpften die Grazerinnen der  
Spielgemeinschaft SSV/UVC für sich. Im zweiten Satz überzeugte das  
Team rund um Kapitänin Anna-Lena Bruchmann mit starken Servicereihen  
und holte Durchgang zwei mehr als deutlich für sich. Im Tie Break gab  
es dann einen gewaltigen Tiefschlag. Mit einem mehr als druckvollen  
Service setzte man der Mannschaft vom Trainerduo Almer/Beinsen mächtig  
zu. Komplett auf der schiefen Bahn fand man keinen Weg in die  
Erfolgsspur zurück und musste sich bitter geschlagen geben. Gegen ET  
Volley spielten die Mädels ihr Spiel gekonnt herunter und sicherten  
sich den 2:0 Erfolg. Im Halbfinale wartet dann wieder ET Volley.

Damenteams brillierten am Wochenende

Das Wochenende verlief nahezu perfekt für unsere Damenteams!

Samstag standen für unsere Bundesligateams die nächsten Auswärtsspiele am Programm. Die Herren begaben sich um die Mittagszeit nach Wien um gegen die Roadrunners aus Perchtholdsdorf anzutreten. Jedoch hat es das Team von Trainer Markus Hirczy zurzeit nicht einfach. Mehrere Krankheitsfälle und von Verletzungen geplagte Spieler bringen den Kader in eine Durststrecke. So musste unser Herrentrainer mit einem Kader von 10 Leuten erfinderisch werden. Stammliberi Benni Dörfler und Maximilian Bruchmann wurden spontan zu Angreifern umgeformt. Jedoch erfolglos. Mehr als einen Satz vermochte man in der harten Auswärtsbegegnung den eisern verteidigenden Wiener leider nicht abgewinnen.

Zu Hause ging es im Bundesschulzentrum ans Eingemachte. In der letzten Doppelheimrunde des Jahres hieß es für unsere Landesliga „Alles oder Nichts“. Gegen die Akademie aus Graz zeigte die Mannschaft rund um Kapitänin Rosenzopf keine Blöße und kassierte mit einem souveränen 3:0 die nächsten 3 Zähler für die Tabelle. Schwieriger wurde es schon gegen die Burgenländerinnen aus Oberschützen. Im Schwesternduell Simon gegen Simon lieferten sich die Mannschaften einen Kampf auf Augenhöhe. Satz eins  ging knapp mit 25:23 an die Hausherrinnen. Auch in Satz zwei hatte unser Heimteam die Nase stets vorne und machte mit 25:21 den nächsten Schritt in Richtung Spielgewinn. In Satz drei schwanden die Kräfte. Zwei Matchbälle wurden nicht verwertet und in der „Überstunde“ verlor man mit 26:28 den Durchgang denkbar knapp. In Durchgang vier startete die Mannschaft umso entschlossener und erkämpfte siegeswillig Punkt für Punkt. Und so kam es beim Spielstand von 24:19 endlich zum heißersehnten Matchball. Im letzten kräftezerrenden Ballwechsel des Tages schraubte sich Michi Simon im Block hinauf und holte den heiß ersehnten Punkt. Spiel Satz und Sieg TSV Hartberg hieß es zum zweiten Mal an diesem Abend. Mit 6 Punkten mehr in der Tabelle schaut man selbstbewusst dem letzten Spiel des Jahres am 22. Dezember in Weiz entgegen. Nach der 3:2 Heimniederlage hat die Mannschaft mit den Weizerinnen noch eine Rechnung zu begleichen.

Während in Hartberg schon gejubelt wurde erfolgte hinterm Präbichl der Anpfiff zum dritten Steirerderby der Saison. ET Volley vs. TSV Sparkasse Hartberg. Das Hinspiel ging deutlich für die Obersteirerinnen aus. Doch dies ließ man nicht auf sich sitzen und erkämpfte Punkt für Punkt. Und die harte Arbeit machte sich bezahlt. Nach 54 stand es auf einmal 1:0 für die Hartbergerinnen. In Satz zwei zog man aber schon zu Anfang nach. In der Satzmitte fing sich die Mannschaft von Birgit Beinsen und Katharina Almer, leider etwas zu spät. Ausgleich. 1:1. Schnell abgehakt fuhr die Mannschaft wieder auf Betriebstemperatur. Mit viel Emotion und Kampfgeist holte man Satz 3. In Satz vier ließ die Mannschaft nichts mehr anbrennen und triumphierte bei Minustemperaturen im Außenbereich mit dem zweiten Sieg der Saison! Spielertrainerin Katharina Almer glänzt mit satten 23! Scorerpunkten aus der Statistik. Dank gilt auch Elisabeth Riebenbauer die die Mannschaft von der Bank zur Höchstleistung pushte.

Sonntag kam es dann erneut zum Duell Hartberg gegen Eisenerz. In einem schmackhaften Nachwuchsderby entschied sich erst im Tie-Break der Sieger. Diesmal lautete der Sieger aber Eisenerz. Mit 15:13 verlor die U17-Mannschaft hauchdünn gegen die dynamisch spielende Mannschaft aus Eisenerz. Im zweiten Spiel gegen die SSV HIB Liebenau war es dann aber doch eine klare Angelegenheit für die Hartbergerinnen. „Die Leistung war mehr als zufriedenstellend. Viel Eifer und eine nicht aufgebenden Mannschaft lieferten ein Spiel auf sehr hohem Niveau. So ein Spiel darf auch verloren werden. Letztendlich hat uns aber das Monsberger „erdrückt“. Gegen so eine stark servierende Mannschaft wünscht man sich in der Annahme doch etwas mehr Luft nach oben“, schmunzelt Carina Müller zufrieden nach der ersten Runde des Bewerbs.

Einsatz der Damenteams blieb unbelohnt

Das Wochenende brachte drei Niederlagen für unsere Damenteams. Die Herren hatten spielfrei.

Samstag zu Mittag startete die Landesliga nach einer zweiwöchigen Spielpause an die slowenische Grenze um gegen einen der Tabellenführenden, nämlich Bad Radkersburg anzutreten. Wie erwartet kämpfte man im ersten Satz mit der in die Stadtmauer hineingebauten niedrigen Halle. In Satz zwei fand man dann endlich in Form und begann die Vorteile der Halle für sich zu nutzen. In Durchgang drei ging dann schlussendlich alles auf und die Oststeirerinnen holten sich den dritten Durchgang unbeschadet und äußerst souverän. Satz vier stellte dann von Seiten der Radkersburgerinnen alles in den Schatten. Mit einer explosivem Serviceleistung und einem mehr als dynamischen Spiel wiesen die Gastgeberinnen die Hartbergerinnen in die Schranken.

Währenddessen traf unsere Bundesligamannschaft auf Vizemeister ATSC Wildcats in Klagenfurt. Der Vizemeister hatte ebenso wie der Meister UVC Graz mit Startschwierigkeiten zu Anfang der Saison zu kämpfen. Doch die „wilden Katzen“ erlaubten sich gegen die Hartberger keine Blösse und schickten diese mit einer 3:0 Niederlage über die Pack nach Hause. Sonntag ging es für unser Damenteam schon weiter. Zu Hause empfing man den VC Tirol. Aber auch hier erwies sich der Gegner als klarer Favourit der Partie und dominierte diese von Anfang bis Schluss. Weiter geht’s nächstes Wochenende auswärts in Eisenerz.

Erfreulicheres gibt es aus der Nachwuchssektion. Die ersten Vorrunden wurden bereits bestritten und die Hartberger setzen sich bei den Damen an die Gruppenspitzen. Sylvia Allmer holten vor drei Wochen in Weiz die ersten Siege in der U13 in Weiz. Fabian Putz siegte ebenfalls mit seiner U15 Mannschaft am 04.11. in Weiz. Und auch am vergangenen Sonntag holte Fabian Putz mit einer U13 Mannschaft den ersten Sieg der Meisterschaft in Krottendorf. Die U17/U19 der Damen starten im Dezember in die Gruppenphase.

Auch bei den Herren läuft es äußerst wünschenswert. Die U13 von Matthias Glatz steht an zweiter Stelle der Tabelle. Nach einem bravourösen Sieg gegen UVC Graz 1. Musste man sich im zweiten Spiel gegen Fürstenfeld im TieBreak mit 11:15 geschlagen geben. Die U15 von Martin Gamauf konnte die erste Vorrunde klar für sich entscheiden und steht an der Tabellenspitze. In der U17 gilt es an der Feinabstimmung zu arbeiten. Mit einem Sieg über Fürstenfeld und einer Niederlage gegen UVC Graz gibt es noch viel rauszuholen. Nichtsdestotrotz ist es ein mehr als gelungener Start in die Nachwuchssaison 2018/19

Susi Kreuzriegler stolz: „Wir arbeiten da weiter wo wir aufgehört haben. Der TSV ist und bleibt ein Ausrufezeichen bei beiden Geschlechtern im österreichischen Nachwuchsvolleyball!“

Attraktive Spiele blieben unbelohnt

Das vergangene Wochenende ging mit spannenden Ballwechseln zu Ende.

Am Freitagabend empfing der TSV Volksbank Hartberg den Tabellenführer SSV HIB Liebenau. Von Anfang an war klar: Es wird kein einfaches Duell. Denn die HIB agiert mit sehr routinierten und erfahrungsgeprägten Spielern. Nichtsdestotrotz ging man erhobenen Hauptes in die Begegnung. Doch schnell machte sich die jahrelange Erfahrung der frei aufspielenden Grazer bemerkbar und die „Gaudifighter“ wie sie sich selbst gern bezeichnen trumpften mit ihrer lockeren aber dennoch effizienten Spielweise. Mit einem 0:3 muss man dem verdienten Tabellenführer den Vortritt lassen.

Weiter ging es dann im Anschluß mit unserer Damenmannschaft die dem Publikum ein dynamisches Steirerduell mit amtierenden österreichischen Meister des UVC Holding Graz bot. Den ersten Satz startete die junge Mannschaft aus Hartberg fulminant. Bis zur Mitte des ersten Satzes führte man, danach zeigte aber der amtierende Meister wo es langgeht. Mit einem ordentlichen Spieltempo gasten die Grazerinnen richtig an und überrumpelten ab Mitte des ersten Durchgangs die junge Truppe. Dementsprechend ging es auch in Satz zwei weiter. Diesen verloren die Hausherrinnen ganz klar zu 10. In Satz drei jedoch war man auf den amtierenden Meister eingestellt und bot ordentlich Paroli. Die Entscheidung fiel in der Verlängerung. Bei 27:25 verwertete EX-TSV-Spielerin Linda Peischl den Matchball mit einem Service-Winner. „Der dritte Durchgang bot ein Duell auf Augenhöhe und die Mannschaft bewies einmal mehr dass man auch mit den ganz Großen der Liga mithalten kann. Graz ist nicht umsonst Staatsmeister geworden, gegen so eine kompakte Mannschaft darf man sich getrost geschlagen geben. Die Begegnung zeigte einmal mehr auf was für ein Potenzial in unserer Mannschaft steckt und welch gute Arbeit das Trainerteam leistet.“ resümiert TSV-Manager Gaugl.

Am Sonntag kam es dann zum „Big Fight“ der bisherigen Saison. Der TSV Volksbank Hartberg stand nach 5 Jahren wieder vor der Chance „Cup Final 4“. Mit der Sportunion kam ein bisher noch unbekannter Gegner in die eigenen vier Wände. Im ersten Satz den Turbo gezündet holte sich die höchst motivierte blau weiße Mannschaft Satz Numero eins. In Durchgang zwei fanden die Niederösterreicher immer besser in ihr Spiel und lösten enge Situationen mit den besseren Mitteln. 1:1 in Sätzen. Der Hirczy-Trupp kämpfte tapfer, doch die Eigenfehler überwogen auf  Seiten der Steirer. Was in Satz eins noch prächtig aufging vermochte nicht mehr zu funktionieren. Die St. Pöltener spielten auch in Durchgang drei sehr intelligent und holten diesen. Mit dem Rücken zur Wand und einer kleinen Umstellung ging es in Durchgang vier. In diesem Durchgang ging es wieder über Stock und Stein. Man verlor etliche Punkte zog aber wieder nach. Am Ende hatte der Zweitligist aus Gruppe 1 den längeren Atem und zieht verdient ins Cup Final 4 ein. Vor gut gefüllter Halle lieferten die TSV Boys dennoch ein überzeugendes Spiel ab und können sich mit ihrerer Leistung mehr als zufrieden geben. „Eine Erfahrung mit bitterem Beigeschmack. Wir haben uns gut präsentiert und bis zum Ende gekämpft. Der Erfolg blieb leider aus.  Der Fokus liegt nun auf der Rückrunde in die wir wieder mit dem gesamten Kader starten wollen“, gibt sich Trainer Markus Hirczy zielstrebig nach dem Cupfight.

Herren erfolgreich, Damenteams mit Niederlagen

Am Samstag um 12 Uhr traf unsere 1. Landesliga auf das Team der BSM HIB Liebenau 2. Die Akademiespieler darf man nie unterschätzen und es  zeigte sich auch schnell warum. Mit einem starken Service starteten die Gastgeberinnen der Grazer Volleyballakademie in den 1. Durchgang. Doch nachdem man einen großen Vorsprung gegeben hatte, fingen sich die Hartbergerinnen recht rasch und holten den ersten Satzgewinn auf die oststeirische Seite. Das war es dann aber auch schon. In den darauffolgenden Sätzen haderte man erneut mit der Annahme und das Spiel befand sich auf wackeligem Boden. Der Ball wollte einfach nicht mehr auf den Boden der Gastgeberinnen und diese nutzten ihre Chancen vorteilhaft. Nach vielen Laufmetern und ertönte der Schlusspfiff und das Hartberger Team atmete auf. Weiter geht es erst am 24.11. wenn man auf die eifrige Truppe aus Bad Radkersburg in den Schlossmauern bei der slowenischen Grenze trifft. Bis dahin heißt es arbeiten, arbeiten, arbeiten um bestens gewappnet in die Rückrunde zu starten.

Am Sonntag war „Bundesligatag“: Die Herren im Süden die Damen im Norden Österreichs. Um 16:00 erfolgte der Startschuss in der „Kiste“ in Bleiburg. Wer schon mal im Kulturheim gespielt hat der weiß dass die die Fans gerne „zusammenrücken“. Denn viel Freiraum gibt es neben Boden – Decke – Wand nicht in der Halle. Nichtsdestotrotz ließ sich die Schasitruppe nicht unterkriegen und holte knapp den ersten Durchgang. Mit dem Schwung aus Runde eins dominierte man überragend den zweiten Durchgang mit 25:14. Im dritten Durchgang kam der berühmte Einbruch an dem man noch drauf und dran ist ihn zu beseitigen. Doch im vierten und letzten Durchganges des Abends war keine Zeit mehr für Kompromisse mit drei wertvollen Punkte nach Hause. Zur Feier des Tages ließ es sich das Team bei einer bekannten Raststation auf dem Weg nach Hartberg nochmal so richtig gut gehen bevor es in die letzte Generalprobe gegen die SSV HIB Liebenau (Freitag, 18 Uhr) vor den österreichischen Cup Viertelfinale (Sonntag, 17 Uhr) geht.

Die Damen trafen währenddessen auf den Serienmeister Sokol/Post. Das Spiel der jungen Hartbergerinnen entwickelt sich stetig weiter und auch diesmal zeigten die Oststeirerinnen rund um Birgit Beinsen und Kathi Almer einmal mehr wie viel Potenzial noch in der Mannschaft steckt. Der Block war diesmal das Ausrufezeichen der Partie. Julia Rybar dominierte am Netz und Matschi Weiß hielt den Rückraum von Bällen frei. In den wichtigen Phasen fällte es leider doch noch an der Konsequenz und dem Durchhaltevermögen gegen die sehr routinierte Mannschaft auf der anderen Seite. In Satz drei kam dann noch die Müdigkeit hinzu und so geht man ohne Satzgewinn aus der Begegnung. Weiter geht’s dann mit dem Steirerderby am Freitag um 20:30 Uhr gegen den UVC Holding Graz.

TSV-Teams mit Niederlagen

Es war ein hartes verlängertes Wochenende für unsere TSV Teams.

Zu Allerheiligen gastierten die Mozartstädterinnen im  
Bundesschulzentrum. Das Spiel verlief ähnlich wie die letzte Begegnung  
gegen den VC Tirol. In Satz eins brauchten die Mädels von unsrem  
Trainerduo wieder einige Punkte um auf Betriebstemperatur zu gelangen.  
Satz zwei startete umso viel versprechender. Jedoch kam wieder der  
Einbruch zur Satz Mitte. Auch in Satz drei hielt man lange gut mit  
verlor aber wieder den Anschluss. Und so bleibt es für unsere 1.  
Bundesliga vorerst bei einem Sieg in der Hinrunde.

Während die Damen zu Allerheiligen zu Hause spielen durften ging es  
für unsere Herren der 2. Bundesliga wieder nach Voitsberg. Das Cup  
Achtelfinale gewann man mit 3:1. Ging es aber diesmal schon deutlich  
knapper zur Sache. Der erste Satz verlief gut für den Hirczy-Trupp.  
Mit 6 Zählern plus ging man in den zweiten Durchgang. Hier schien aber  
gar nichts so richtig zu laufen und mit 14:25 ging es in im  
Satzverhältnis 1:1 in  Runde drei. Wieder nicht in höchstform aber  
doch besser triumphierten die Hausherren mit 21:15. Doch das ließen  
die Hartberger Jungs nicht auf sich sitzen und schalteten zwei Gänge  
höher. Mit Erfolg. Mit 25:11 und 15:11 gewann man das wackelige  
Auswärtsmatch in Voitsberg. Freitag gab es dann noch ein Training.

Samstag wurde wieder angegriffen. Diesmal gegen die Wiener des TJ  
Sokol Wien V in heimischer Halle. Der erste Satz war ein knappes  
Rennen und man musste sich 23:25 beugen. Satz zwei und drei gingen  
ebenfalls an die Gäste aus Wien, jedoch höher als Durchgang eins. Die  
Wiener hatten sichtlich den besseren Tag. Konnten sich viel mehr ins  
Spielgeschehen einfinden und nutzten ihre Chancen auf spielerische und  
vorteilshafte Weise. Der Sieg war verdient und die Jungs von Markus  
Hirczy konnten endlich in eine wohltuende Regenerationsphase entlassen  
werden. „Die letzten Wochen waren hart. Meine Spieler hatten keinen  
Tag zum Runterkommen. Über die Feiertage herrscht höchster  
Spielbetrieb der mit zahlreichen intensiven Trainings abgewechselt  
wird. Das geht an die Substanz!“, weiß Markus Hirczy, der das  
Durchhaltevermögen seiner jungen Mannschaft nur allzu schätzen weiß.

Sonntag gab es eine Dreifachrunde im Bundesschulzentrum. Den Vortritt  
ließ man diesmal der ersten Bundesliga, die die Oberösterreicherinnen  
aus Perg empfing. Am Papier gab es ein klares 3:0 für die Gäste. In  
der Halle lieferte das Team vom Trainerduo Almer/Beinsen eine wirklich  
gute Performance ab. Lange Ballwechsel, harte Angriffe und guter  
Einsatz zeigten alles was das Volleyballherz begehrt. Am Ende fällte  
aber noch die letzte Instanz um den Sack zuzumachen. Nichtsdestotrotz  
war es eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen. „Es ist eine  
junge Mannschaft in Ausbildung! Schritt für Schritt merkt man aber den  
Trainingserfolg der sich Woche für Woche durchsetzt. Die Mannschaft  
tritt nun merklich kompakter und engagierter auf. Der Trend geht nach  
oben, wir werden noch viel Freude mit dieser Truppe haben,“ lobt  
TSV-Manager Markus Gaugl nach einem wirklich guten Spiel die  
Bundesliga-Damen.

Im Anschluss traf die Landesliga auf den dritt platzierten der Liga.  
Mit der Spielgemeinschaft Weiz/Passail kam ein Aufsteiger der vorigen  
Saison in die heimische Halle. Den ersten Satz knapp verloren ging es  
frisch ans Werk in Satz zwei. Diesen sowie den folgenden konnte man  
souverän mit (25:19, 25:11) für sich entscheiden. Im vierten Durchgang  
kämpfte man aber immer mehr mit den Schiedsrichterentscheidungen und  
der Fokus glitt vom eigenen Spiel ab. Die Folge war ein  
Entscheidungssatz. Nicht mehr ganz bei der Sache war es schwer wieder  
ins Spiel zurückzufinden und man muss sich mit einem Punkt zufrieden  
geben.
Das Spiel gegen des VSC Graz 1 verlief freudiger. Die Mannschaft fing  
sich schnell und zeigte dass sie den Sieg wollte. Nach hartem Kampf im  
dritten Durchgang ging man mit 3:0 um 30:28 verdient als Sieger vom  
Spielfeld. Erfreulich ist dass jetzt schon eine deutliche Steigerung  
zur vorigen Saison erkennbar ist. Man überbot die Gesamtleistung des  
Grunddurchgangs der vorigen Saison schon in der Hinrunde und steht mit  
  derzeitigen 12 Punkten in der Tabellenmitte. Wobei noch weitere 10  
Spiele folgen.

1584 km – 358 Minuten – 17 Sätze – 5 Spiele – 3 Siege – 2 Niederlagen

Unsere TSV Teams hatten diese Wochenende harte Auswärtsbegegnungen. Mit rund 6 Stunden reiner Spielzeit und einer beachtlichen Zahl an Kilometern geht es in die nächste Großkampfwoche!

Am Nationalfeiertag startete unser U15 1 Team der Mädchen in die heurige Nachwuchssaison. Zur Mittagszeit traf man in Bad Radkersburg auf die Hausherrinnen und auf den VBC Krottendorf. Im ersten Spiel gegen den VBC Krottendorf zeigten sich die jungen Hartbergerinnen noch müde, gewannen trotzdem mit einer weißen Weste in zwei Sätzen. Gegen den TUS Bad Radkersburg sah die Sache schon anders aus. Im zweiten Saisonspiel nutzten die Bad Radkersburgerinnen ihren Heimvorteil der niedrigen Halle. Ein knappes Rennen endete zu Gunsten der Radkersburgerinnen. Im zweiten Satz wieder eckig unterwegs und noch nicht im Spielfluss kamen die Hartbergerinnen rund um Kapitänin Marie Bruckner immer besser in ihren Rhythmus und erzwangen den Entscheidungssatz. Im Entscheidungssatz ging es wieder auf und ab. Mit einem Tief gestartet zog man mit 2:5 nach. Holte auf. War wieder 9:5 hinten. Holte wieder auf. 12:14 auf einmal für die Gastgeberinnen. Doch unsere Youngsters gaben nicht auf und erzwangen einen Punkt nach dem Anderen. Elsi Pichler verwertete den ersten Matchball der Oststeirerinnen mit einem Serviceass und die Mannschaft jubelte über die gewonnene Hinrunde im steirischen Bewerb!

Am Abend empfing der VCU Wiener Neustadt unser Herrenteam in der Sporthalle der Europaschule Wiener Neustadt. Die Hartberger sichtlich müde lieferten in den ersten zwei Durchgängen gute Verteidiungsaktionen, vermochten aber nicht so richtig auf Touren zu kommen. In Satz drei wurde der Turbo gezündet und man überrumpelte die technisch schwächere Mannschaft mit 25:13. Durchgang vier verlief denkbar knapp. Die Oststeirer führten immer mit einem Punkt. Dann 20:21. Ein Pfiff brachte Unverständnis und die Emotionen kochten in dieser doch schon sehr engen Partie hoch. Man fing sich 22:21. 22:22. Die Wiener Neustädter mit dem Punkt. 23:22. Noch einmal auf ein aufleuchten der Hartberger. 23:23. Doch dann Machtball für die Gastgeber, welcher sofort verwertet werden konnte. Der Schlusspfiff ertönte, Siegesgeheul der Niederösterreicher, geknickte Hartberger. „Schade! In diesem Spiel wäre so viel mehr für uns drin gewesen. Wir haben uns das Leben aber auch selbst nicht leicht gemacht. Jetzt gilt es diese Begegnung so schnell wie möglich abzuhaken um zu Hause gegen TJ Sokol Wien V voll angreifen zu können“, resümiert Kapitän Steinböck nach dem Spiel.

Samstag ging es in Graz weiter. Die Landesliga traf auf den Tabellenvorletzten SSV HIB Liebenau 4. Die Heimmannschaft stark unterschätzt gab man schnell die ersten zwei Durchgänge aus der Hand. Doch von Satz zu Satz bekamen die TSVlerinnen die sehr unorthodox spielenden Grazerinnen immer mehr in den Griff. Der Kampfgeist schoss mit dem Adrenalin empor und so erkämpften die Girls Punkt für Punkt über weite Strecke auf ihr Konto. Mit viel Arbeit erzwang man mit 26:24 letztendlich den Entscheidungssatz. Antonia Tomschitz eröffnete mit einem Service Ass. Doch die Führung hielt nicht lange. Mit 11:14 stand die TSV Mannschaft mit dem Rücken zur Wand. „Alles oder nichts“ lautete die Devise und man holte raus was zum Rausholen ging und jubelte beim 16:14 über den dritten Saisonsieg. „Besonders hervorzuheben sind die Verteidigungsarbeit von Eva Schuller die so manch verloren geglaubten Ball noch heraußgeholt hat, und die Leistung von der unerbitterten Kapitänin Julia Rosenzopf die bis zum letzten Punkt in Richtung Sieg navigierte“, freut sich Carina Müller nach diesem harten Kampf.

Sonntag um 6 Uhr brach die Damenmannschaft mit chinesicher Verspätung in den fernen Westen auf um den erstplatzierten der Tabelle zu fordern. Der VC Tirol präsentierte sich von Anfang an gut und der erste Satz ging mit 14:25 klar an die Tirolerinnen. Im zweiten Satz vom Kampfgeist gepackt hielt man lange Stand. Musste sich aber mit 20:25 erneut beugen. Auch im dritten Satz standen die Zähler leider nicht auf Sieg und so verabschiedet man sich mit einem 0:3 aus dem luftigen Tirol. „Die Serviceleistung war heute eine unserer stärksten Waffen. Im Block und im Angriff herrscht noch Verbesserungsbedarf. Dennoch geht es weiter in die richtige Richtung und die ersten Erfolge lassen nur noch auf sich warten,“ betont Birgit Beinsen für die kommenden Aufgaben.

Cupaus für Damen, Herren kämpfen sich ins Viertelfinale!

Eine harte Woche liegt hinter unserer Herrenmannschaft…

Freitagabend gastierte der UVC Graz im Bundesschulzentrum Hartberg. Was nach einem klaren Sieg für die Hartberger aussah, entwickelte sich zu einer bitter endenden Nervenpartie. Im ersten Satz startete das Team rund um Kapitän Maximilian Steinböck souverän ins Geschehen. Gewann den Durchgang kompromisslos mit 25:22. In Satz zwei schwand die Konzentration und der größte Gegner war die Annahme unserer Spieler. Das Team fing sich jedoch und holte im den 26:24 Sieg. In Satz drei bestand schon die Chance den Sack zuzumachen, jedoch übernahm niemand die Verantwortung am Feld und so ging dieser Durchgang mit 23:25 knapp an die Grazer. Auch in Durchgang vier spielte das Team mehr gegen sich selbst und machte sich das Leben schwer. Dennoch kämpfte sich die Mannschaft zurück, verlor aber wieder mit 23:25. In Satz fünf ging es dann zu Beginn schon steil bergab. Der Hirczy-Trupp fing sich jedoch zu spät und man nimmt leider nur einen Punkt aus der Begegnung mit.

Samstag gastierte die Landesligamannschaft in Eisenerz. Der Tabellenführer konnte den ersten Satz für sich entscheiden. Im zweiten und dritten Durchgang fanden die Hartbergerinnen in sehr reduzierter Form und mit Interimszuspielerin Antonia Tomschitz in ihre Form. Druckvolles Service und eine stabile Annahme mit klaren Abschlüssen machten die 2:1 Führung möglich. Im vierten Durchgang noch bis zur Satzmitte in Führung fiel man im Tie-Break erheblich aus der Spur. Die Annahme ließ zu Wünschen übrig und auch mit dem Service konnte kein Druck mehr produziert werden. Was hinzu kam war dass die Eisernerzermannschaft in Hochform auflief und diesen Fall genau zu ihren Gunsten nutzen konnte. Mit einem Punkt mehr in der Tabelle ist man dennoch zufrieden und will mit vollen Kader diese Woche in Graz angreifen.

Sonntag war Cuptag. Die Damen des TSV Sparkasse Hartberg empfingen erneute ASKÖ Linz/Steg. Diesmal aber im österreichischen Cup. Der erste Satz ging sehr rasch an die Favouritinnen aus der Stahlstadt. In Mitte des zweiten Satzes stellte Spielertrainerin Beinsen um und machte den Linzerinnen damit das Leben schwer. Schon besser aber noch nicht ganz auf dem Wohlfühllevel musste man auch den zweiten Durchgang aus der Hand geben. Der dritte Durchgang war ein offener Schlagabtausch. Hartberg immer wieder mit einem Punkt in Führung zeigte sich von seiner besten Seite. Leider brachte Trainer Schwab mit einem gefinkelten Servicewechsel Unruhe in das Fundament der Oststeirerinnen und brachte eine beherzt kämpfende Mannschaft letztlich zu Fall. Topscorerin bei den Hartbergern war einmal mehr Trainerin Kathi Almer. Die Halle war für Sonntagabend gut gefüllt und es gab während dem gesamten Spiel großen Zuspruch für die Mannschaft. Eine Stimmung wie man sie nur in Hartberg kennt. Damit verabschiedet sich Hartberg mit einem attraktiven Spiel aus dem Rennen um den österreichen Cuppokal der Damen.

Glücklicher verlief es schon für unsere Herren auswärts in Voitsberg. Ein dezimierter Kader wurde durch Florian Gaar und Jakob Schedl in der Mitte gut kompensiert.  Die Spieler behielten in engen Situationen den längeren Atem und verwerteten souverän in vier Sätzen. Damit zieht man ins Viertelfinale des Ö-Pokals. Trainer Hirczy ist erfreut:“Das Spiel hatte wie schon am Freitag viele Höhen und Tiefen. Nichtsdestotrotz fanden wir in schwierigen Situationen die richtigen Lösungen und nutzten unsere Chancen sehr gut. Die Stabilität ist noch immer Thema aber die Jungs arbeiten hart daran und es steigert sich von Spiel zu Spiel. Bis Freitag haben wir noch Zeit an unserer Formkurve zu arbeiten, dann klappt es auch mit den Punkten für die Tabelle als Geburtstagsgeschenk für unseren Manager!“

Im Viertelfinale trifft man zu Hause im Cup auf St. Pölten. Der Gegner ist ein Unbekannter. Trotzdem wollen die Jungs vor gut gefüllter Halle ihre beste Performance abliefern um ins Final 4 zu kommen. (Termin folgt)