Damen in voller Vorbereitung – Herren in prekärer Lage

Kurz vor dem großen Showdown wird es nochmal interessant. Während die Damen voll in den Vorbereitungen zur anstehenden Relegation stecken, sehen die Herren leider nur die eigenen vier Wände.

Der Relegationsgegner des TSV Sparkasse Hartberg steht fest. Nach einer turbulenten Saison, mit vielen guten Phasen und vielen knappen Spielen, findet sich das Hartberger Team in der Relegation wieder. So 
eng die Liga auch war, gilt es das Saisonziel, den Klassenerhalt, voll in den Fokus zu nehmen. Neben intensiven Trainingseinheiten, bei über zwei Monaten (!) Spielpause, wird gegen einige Teams akribisch getestet 
und am Feinschliff gearbeitet. Natürlich unter Einhaltung der geltenden Covid Maßnahmen. Start der Relegation gegen ATSE Graz ist kommende Woche. Gespielt wird in einem Hin- und Rückspiel. Wobei bei Gleichstand der Showdown im Golden Set stattfinden wird. 2017 hatte der TSV Sparkasse Hartberg schon den ATSE Graz in der Relegation. Damals konnte man sich relativ glatt durchsetzen. Der Grazer Verein bekundet schon lange in die höchste Spielklasse aufsteigen zu wollen, deshalb ist dieser Gegner rund um das Trainergespann Spirk/Tunner sicherlich eine harte Nuss, die es zu knacken gilt.

Die ganze Saison gesund, ereilte das aktuell medial wichtigste Ereignis auch unsere Herren. Die Mannschaft von Trainer Hirczy ist nach einigen Fällen in Quarantäne gestellt. Da die Gesundheit das höchste Gut ist, wird eng mit der Gesundheitsbehörde zusammen gearbeitet, um kein Risiko einzugehen. Relegationsgegner sind entweder 
die hotVolleys oder die Union St. Pölten. Das entscheidet sich am Wochenende. Die Relegation ist für die Herren ein doppeltes Thema. Die Jungs sind höchst motiviert und wollen die Liga unbedingt halten. Schaffen sie das große Ziel, reicht die Höhe der Heimhalle allerdings für die kommende Saison nicht mehr, um die Liga gerecht fortzuführen. 
An einem Konzept wird bereits eifrig gearbeitet. Manager Gaugl zeigt sich betroffen: „Die Jungs sind diese Saison wirklich gewachsen. Wir haben einen kompakten Kader, der viel Potenzial aufweist und äußerst 
homogen agiert. Das Thema Corona betrifft uns alle, primär zählt aber einzig die Gesundheit jedes einzelnen! Alles weitere ist Organisationsgeschick.“