Fakten

Positionierung

Der Verein TSV Hartberg Volleyball sieht seine Aufgabe darin,
für junge Menschen die Voraussetzungen dafür zu schaffen:
• dass sie den Volleyballsport betreiben können,
• dass sie Freude am Sport haben,
• dass sie Gemeinschaft kennen lernen,
• dass sie Kameradschaft, Freundschaft erleben,
• dass sie lernen, mit Niederlagen und Siegen sportlich und menschlich umzugehen,
• dass sie neben dem Sport auch für ihr privates Leben gerüstet sind.

Mit einer breiten Basis, die aus der Region kommt, wollen wir für die Jugend dieser Region einen interessanten Sport anbieten, wollen für jene, die dazu bereit sind, die Möglichkeit bieten, österreichische und vielleicht auch internationale Spitze zu werden.
Wir wollen für und mit unserer Jugend diesen Weg gehen!

Veranstaltungen

Neben der sportlichen Positionierung im steirischen und österreichischen Volleyballgeschehen hat sich der Verein auch als Veranstalter bzw. Mitveranstalter von steirischen und österreichischen Bewerben einen ausgezeichneten Namen gemacht. Alljährlich finden, wohl auch aufgrund der hervorragenden von allen Teilnehmern immer wieder hoch gelobten Gegebenheiten, steirische und österreichische Meisterschaften sowohl in der Halle als auch am Sand, sowohl auf Vereins- als auch auf Schulebene in Hartberg statt.
Von 1993 bis 2005 wurden alljährlich im Sommer Beachcamps für Kinder und Jugendliche in Lignano durchgeführt. Die nun vom Verein durchgeführten Events – Beachdays, Sommerfestival, Beachweek, Kidsweek – sind ein Fixpunkt des Hartberger Sommers!

Header_Veranstaltungen

Vereinshistorie

BeginnTSV

Die Sektion Volleyball des Turn- und Sportvereines Hartberg wurde auf Betreiben von Elgar Zelesner, zusammen mit Elisabeth Liebich, Hannes Pacher, Thomas Pasemann und Marianne Pelzmann Ende 1984 gegründet und am 25. 1. 1985 in den TSV aufgenommen.
Susi Kleinoscheg, Susi Pichler, Edith Glatz, Astrid Gruber, Evelin Wutzl, Elisabeth Wutzl (verh. Riebenbauer), Manfried Schuller, Jürgen Pansy, Bianka Prem (verh. Neuwirth), Willibald Klampfl, Otto König, Helga Fuchs und eine Reihe weiterer engagierter junger Leute haben in den 80-iger und 90-iger Jahren für den Volleyballverein Leistungen erbracht, die einer weit über den Verein hinausgehenden Beachtung und Anerkennung wert sind.
Erster Sektionsleiter war Thomas Pasemann. Nach turbulenten Anfangsjahren übernahmen 1990 Evelin Wutzl und 1994 Manfried Schuller die Leitung der Sektion Volleyball. Am 24. Mai 2000 beschloss die Sektion Volleyball und am 8. Juni auch der Vorstand des TSV Hartberg, die Sektion auszugliedern und einen eigenen Verein, den heutigen „TSV Hartberg Volleyball“, zu gründen. Obmann war dann bis 2012 Josef Haring, der die Vereinsgeschäfte führte und dem Verein in seiner heutigen gesellschaftlichen und sportlichen Wirkung seinen ganz besonderen Stempel aufdrückte. 2005 wurde mit Markus Gaugl der erste Geschäftsführer installiert und somit die Struktur des Vereins auf eine neue professionellere Ebene gestellt. Im Herbst 2012 wurde dann Manfried Schuller zum neuen Obmann gewählt, und Joe Haring wurde als Ehrenobmann ausgezeichnet. Nach der erfolgreich organisierten Beachvolleyball U20 EM machte es sich das Team 2020 zur Aufgabe, den Verein noch professioneller zu vermarkten und Topevents zu veranstalten, die den TSV Volleyball zu etwas ganz Besonderem machen.

Sportliche Entwicklung

Mit dem 1. Meisterschaftsspiel am 13. Oktober 1985 starteten Hartbergs Damen in die Meisterschaft. 1994 errangen sie den 1.Landesmeister und stiegen in die 2. Bundesliga Ost auf. In der Saison 2003/04 errangen sie mit Trainerin Nicole Scharf zum 4. Mal den 1. Platz nach dem Grunddurchgang und schafften zum ersten Mal den Aufstieg in die höchste österreichische Spielklasse. Dreimal (1994/95, 2000/01 und 2002/03) waren sie Meister der 2. Bundesliga Ost. 2005 wurde Irina Brandstetter nach Hartberg geholt, und mit dem 4. Platz in der Saison 2009/10 wurde die beste Platzierung erreicht. Als „Belohnung“ ging es im Herbst 2010 erstmals in der Vereinsgeschichte für die Damen – mit Trainerin Bianka Prem verh. Neuwirth – gegen Sliedrecht aus den Niederlanden in den Europacup. In der Saison 2011/12 mit Trainer Markus Hollerit begannen Hartbergs Damen ihre 18. Saison in der Bundesliga. Einen absoluten Höhenflug erreichten die TSV Damen in der Saison 2012/13 unter Chefcoach Boris Bujak mit Erreichen des Pokalfinales und des AVL-Halbfinales sowie dem neuerlichen Einzug in den Europacupbewerb. 1987 wurde eine Herrenmannschaft gegründet, die 1990 in die Meisterschaft einstieg. Ab 1993 wurde von Willibald Klampfl um Jürgen und Gernot Pansy, Philipp und Lukas Haring, Markus Gaugl, Michael Hütter und Philipp Mörth ein Team aufgebaut, das dann später unter Spieler und Trainer Boris Bujak, der 1996 von Sektionsleiter Manfried Schuller nach Hartberg geholt wurde, mit seinen Erfolgen den Verein zu sportlichen Höhen führte. In den Jahren 1995 und 1996 holten sie den Landesmeistertitel unter Trainer Jürgen Maurer. 1996 schafften die jungen und ehrgeizigen Herren bravourös den Aufstieg in die 2. Bundesliga Ost und ein Jahr später den in die 1. Österreichische Bundesliga. Nach dem Meisterschaftsjahr 1999/2000 ging es wieder zurück in die 2. Bundesliga. Markus Gaugl schaffte als erster Hartberger Eigenbauspieler den Sprung ins Nationalteam; ein Jahr später folgten ihm Lukas Haring und Philipp Mörth. Die Saison 2000/2001 war für den weiteren Weg einschneidend. In der 2. Bundesliga Ost wurde das Team um Kapitän Philipp Haring ohne Niederlage, mit dem Verlust von nur 2 Sätzen überlegener Sieger, schaffte damit den endgültigen Aufstieg in die 1. Bundesliga, und parallel dazu zog man in das Final Four des österreichischen Cups ein. Mit dem 5. Platz in der Austrian Volley League in der Saison 2003/04 holten sich die Herren erstmals die Startberechtigung für einen Europacupbewerb. Sicher ein großer Verdienst von Boris Bujak, der es in seiner 15-jährigen Tätigkeit als Spieler und Trainer verstand, zum Hartberger Stamm immer wieder junge Talente, wie Markus Hirczy oder Stefan Loder, nach Hartberg zu holen und in die Mannschaft einzubauen. Mit Michael Horvath übernahm im Herbst 2009 für 2 Saisonen ein gebürtiger Hartberger die Geschicke des Herrenteams mit dem erstmaligen Einzug ins AVL-Halbfinale zwei Mal in Folge und damit verbundenen Europacupteilnhamen. Nach und nach wurden die „Altgedienten“ durch junge Nachwuchsspieler abgelöst. Ab Sommer 2011 obliegt es nun Markus Hirczy als Spieler und Trainer den erfolgreichen Hartberger Weg weiterzuführen. In den 17 Jahren in der Bundesliga erreichte die Herrenmannschaft des TSV Hartberg Volleyball 4mal einen Europacupplatz (Düren 2004, Soria 2008, Berlin 2009, Rottenburg 2010), war 3mal im österreichischen Cupfinale und in den Jahren 2007 und 2013 österreichischer Cupsieger.

Statistisches

Anhaltende Begeisterung und solide Arbeit im Breiten- und Nachwuchsbereich waren für jährliche Mitgliederzuwachsraten verantwortlich. Bis zum Jahr 1995 war der TSV zu einem der größten spartenspezifischen Vereine der Steiermark herangewachsen und ist dies bis heute geblieben.
In der Saison 2000/2001 hatte der Verein 123 Aktive (ca. 70% Mädchen) und nahm mit 17 Mannschaften an Bewerben teil.
In der Saison 2010/2011 waren es 250 Aktive (ca. 60% Mädchen). 53 Teams waren bei steirischen bzw. österreichischen Meisterschaften im Einsatz.
In der Saison 2009/2010 wurde mit 68 Teams die bisher höchste Teilnehmerzahl erreicht.
Seit 2008/2009 sind es 3 Teams (Damen in der WVL, Herren 1 in der AVL und Herren 2 in der 2. BLO) aus Hartberg, die bei einem überregionalen Bewerb mitmischen.
Bei Nachwuchsbewerben in der Steiermark wurden seit der Saison 2000/2001
29 Meister- und 40 Vizemeistertitel nach Hartberg geholt.
3 österreichische Meister und je sechs 2. und 3. Stockerlplätze zeigen, dass Hartberg in den letzten 10 Jahren zu einer österreichischen Volleyballhochburg geworden ist.
Seit der Mitte der 90-iger Jahre wird an der Rieger Sporthauptschule der Schwerpunkt Volleyball unterrichtet. Mit dem Schuljahr 2000/2001 begann am BG, BRG und BORG Hartberg eine Oberstufenform mit sportlicher Schwerpunktsetzung. Volleyball als Schwerpunkt gibt es aber nicht nur in der Oberstufe, sondern auch an der Unterstufe.
Der Großteil unserer Spieler hat, betreut von engagierten Lehrern in einer der beiden Schulen, die ersten volleyballerischen Gehversuche gemacht. Hartberg ist sicher ein steirischer Volleyballstützpunkt.
Hartbergs Schulen erreichten bei Bundesbewerben sowohl im Hallen- als auch im Beachvolleyball Meistertitel und tolle Platzierungen.
Mit den U19 Vizeweltmeisterinnen Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig hatte Hartberg das beste U20-Beachvolleyballduo Europas 2011!