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Nachwuchs-Beachelite gastiert von 23.-25. Juli in Hartberg – TSV Cracks mitten im Geschehen

Vom 23.-25. Juli geht das Juniors MEVZA Turnier im Herzen der Oststeiermark von statten.

Neben der mitteleuropäischen Ländern gastieren auch Israel und Zypern im grünen Herzen Österreichs. Als geschätzter Veranstalter hat sich der TSV Hartberg Volleyball schon oft ausgezeichnet. Diesmal wird das Know-How als Partner der ÖVV für einen internationalen Nachwuchsbewerb umgesetzt. Neben 4 Sidecourts bietet ein einmaliger Centercourt bei der BeachBox die Chance, das Beachfeeling hautnah mitzuerleben, während sich die besten Nationen im Nachwuchs der Kategorien U16 & U18 weiblich und männlich messen.

Was den TSV Hartberg Volleyball aber besonders stolz macht sind die Hartberger Teilnehmer bei den Beach-Nationalteams. Marie Bruckner und Lukas Glatz sind mittlerweile ein Ausrufezeichen für den 
österreichischen (Beach)volleyball und haben in der Halle beim Nationalteam und in der Austrian Volley League schon mehrfach ihr Talent und Können unter Beweis gestellt.
Mit Alexander Gruber kommt der jüngste Bundesligaspieler mit ins U16-Beachnachwuchs Nationalteam. Valentina Mogg hat sich im Trainingslehrgang bewehrt und steht im erweiterten Kader. Mit insgesamt 
8 Blockspielerinnen hat sie sich als Back-up ins rot-weiß-rote Team gekämpft.

Wer noch keine Tickets für das sportliche Sommerspektakel ergattert hat, sollte sich beeilen und die letzten Sitzplätze unter https://www.universe.com/events/mevza-beach-volleyball-championships-u16-u18-tickets-GXYV0M checken.

TSV-Obmann Manfried Schuller freut sich bereits: „Nach der U20 Europameisterschaft 2012, ist es uns nun wieder gelungen nach langer Pause ein internationales Turnier nach Hartberg zu bringen. Umso mehr freut es uns, insbesonders unseren Vereinsspielern, sowie auch dem Österreichischen Volleyball Verband unser langjähriges Know-How als Veranstalter zu Gute kommen zu lassen und eine entsprechende Bühne für den internationalen Trendsport zu bieten. Dank der perfekten Unterstützung der Stadtgemeinde Hartberg können wir uns auf ein tolles und spannendes Event freuen.“

Am Freitag und Samstag gibt es Flutlichtspiele und Live-Musik für 
beste Unterhaltung.
Am Sonntag stehen die großen Finalspiele am Programm

Weitere Infos zu Livestream, Spielansetzungen, Ergebnisse, usw. findet 
ihr unter 
http://www.volleynet.at/mevza-beach-volleyball-championships-hartberg/

TSV Sparkasse Hartberg ist Österreichischer U18 Meister

Am Pfingstmontag holten sich die U18 Mädels des TSV Sparkasse Hartberg den Meistertitel!

Coronabedingt ging es für den Nachwuchs erst spät in die Saison. Nach langem Bangen durfte man doch noch eine Meisterschaft austragen, mit einem richtig straffen Modus. Denn, „Verlieren? Verboten!“ lautete von Anfang an die Devise. Wer verliert ist aus dem Bewerb. Was ansonsten in einer ländlichen Vorrunde, einem Landesfinale, einer möglichen Qualifikation und letztendlich die österreichischen Meisterschaften ausgetragen wurde, wurde in dieser Saison auf nationaler Ebene in mehreren Runden gespielt. Nur der Beste zog aus diesen Runden weiter.

Dank der hervorragenden Leistungen im steirischen Spitzensport des Nachwuchses (letztes Jahr doppelter U20 Meister, U20 der Damen bei den Erzbergmadln und bei den Herren der TSV Raiffeisen Hartberg), durften die Top Teams ohne Vorrunde starten. Die erste Runde für unsere Mädels ging in Jennersdorf über die Bühne, wo man den Gastgeber und das Team von Sokol bravourös in die Schranken wies. Kurz darauf ging es nach Eisenerz wo man die Erzbergmadln in zwei Sätzen bezwang. Gegen die ATSC Kelag Wildcats aus Klagenfurt verlor man den ersten Satz. Kämpfte sich aber beherzt zurück und qualifizierte sich mit 2:1 für das Finale. Das in der Pfingstwoche stattfand.

Samstagabend luden Valentina Mogg und Co. volley16 Wien in der Heimhalle zum Hinspiel. Eine Kulisse wie man sie jedem Finalisten nur wünschen kann. Das erste Spiel seit langem vor Zuseher, mit einem weitgreifenden Livestream von LarryVolleyTV und mächtig viel Motivation. Das machte sich bezahlt. Die Mädels unter der Leitung von Manuel Köppel sicherten sich die ersten zwei Sätze mit viel Vorsprung. Im dritten sackte die Konzentration und volley16 gewann an 
Selbstbewusstsein. Im vierten Satz ging das Kopf an Kopfrennen letztendlich an den TSV Sparkasse Hartberg, der sich hervorragenden Rückenwind für das Rückspiel am Pfingstmontag herausspielte.

Pfingstmontag dann der Finale Showdown. Die Nervosität beider Teams war deutlich zu spüren. Die Gastgeberinnen legten mit viel Tempo vor und machten den Hartbergerinnen gehörig Druck. Diese starteten verhalten und mussten den ersten Satz aus der Hand geben. Auch im zweiten Satz startete das Heimteam wieder gut in die Partie, doch diesmal zogen die Hartbergerinnen auf Augenhöhe mit und wechselten im richtigen Moment auf die Überholspur. 1:1 der Ausgleich. Im dritten Durchgang holten die Wienerin einen komfortablen Vorsprung zu Satzbeginn heraus, den Marie Bruckner und ihr Team nicht mehr einholen konnten. Golden Set oder Meister hieß es dann im vierten Durchgang. Wo man wieder etwas nachzog. Doch bei 12:12 wendete sich das Blatt. Coach Bujak holte die Mannschaft im Timeout zurück ins Spiel und ab 12:12 ging das Zepter in die Hand der Hartbergerinnen. Diese sicherten sich mit 25:19 den Meistertitel. Mit 2:2 musste das Spiel aber zu Ende gespielt werden und First Referee Stephan Kainzbauer ließ sich doch noch zum Coin Toss überreden. Mit 15:9 besiegelte Paula Pichlbauer den Satz und Matchgewinn ehe sich die österreichischen Meisterinnen in die Arme fielen und ihren Erfolg endgültig feierten.

Die Freude bei den Hartbergern überwiegt deutlich, für viele schon der dritte Meistertitel und der zweite mit dem TSV.
Obmann Schuller resümiert: “ Eine hervorragende Leistung wird belohnt. Es waren zwei würdige Finalspiele, wo unser Team eine erstklassige Leistung abrufen konnte. Ich gratuliere den Spielerinnen und Trainern 
herzlich zu diesem außerordentlichen Erfolg!“

Auch Manager Gaugl zeigt sich angetan:“ Die Mannschaft zeigte schon in den vergangenen Jahren herausragende Leistungen, dank aller Trainer geht da viel weiter. Bujak und Köppel haben das Landesliga und Gebietsliga Team hervorragend zusammengeführt und eine homogene Mannschaft mit viel Potenzial entsandt. Ich bin mir sicher, dass das nicht der letzte Erfolg in dieser Konstellation war.“

Kader des TSV Sparkasse Hartberg U18: Avdyli Leunita, Avdyli Laurenta, Bruckner Marie, Fasching Inka, Felberbauer Lilly, Hirschböck Linda, Kuntner Adelina, Mauerhofer Jana, Mogg Valentina, Peklar Sophie, Pichlbauer Paula, Pichler Elisabeth, Schlagbauer Johanna, Schlögl Lisa-Marie, Thier Anna-Maria, Winkler Lena

Betreuerstab: Borislav Bujak, Manuel Köppel, Lukas Haring

TSV-Nachwuchs mit Top Leistungen – U18 Mädchen erreichen Österreich-Finale

Während sich das Jugendnationalteam mit Lukas Glatz als Aushängeschild für den österreichischen Nachwuchs präsentierte, zogen die Mädels mit Coach Boris Bujak und Manuel Köppel im Eiltempo ins österreichische 
Finale ein.

Die zweite EM-Quali Runde erwies sich für das österreichische Jugendnationalteam der Männer als Zerreißprobe. Mit einem 2:3 startete man ins Turnier. Holte einen Punkt gegen die Türken. Mit dem Sieg über Spanien fixierte das rot-weiß-rote Team den zweiten Platz in der Gruppe. Der Punkt gegen die Türken erwies sich einen Tag nach den 
Spielen aber als Golden Ticket zur Europameisterschaft im Juli in Albanien. Lukas Glatz zu dieser Errungenschaft: „Das wird eine wertvolle Erfahrung, die nicht jeder machen darf.“

Auch am Beach tut sich wieder Aktivität auf. Marie Bruckner durfte mit Partnerin Lea Hinteregger bei der U22 EuroBeachVolley in Baden wichtige Erfahrung für die bevorstehende U18-EM sammeln und zog mit einem Sieg sogar in die K.O. Runde in der deutlich höheren Altersklasse ein.

Vom Beach ging es gleich zurück in die Halle. Die U18 Meisterschaften sind als letzter Nachwuchsbewerb voll im Gange. Nach einem glanzvollen Einstieg in den Bewerb, jeweils ein Sieg gegen Sokol und Jennersdorf ging es Sonntag schon in der Obersteiermark weiter. In der Halbfinalrunde holte man den ersten Sieg des Tages gegen die Erzbergmadln und bestätigte die gute Leistung gegen die ATSC Wildcats, wo man nach 1:0 Satzrückstand aber die volle Stärke ausspielen konnte. Strahlende Gesichter bei Trainer und Team. Das Finale findet in einer Hin- und Rückrunde statt. Gegner sind volley16 Wien. Am 22.05. erfolgt der Auftakt im Bundesschulzentrum in Hartberg. Weitere Infos zum „Battle of Gold“ folgen in Kürze. An einem Livestream wird bereits 
gearbeitet….

Für die Jungs von Fabian Putz und Matthias Glatz war leider in der Gruppenphase gegen die VBK-Wörtherseelöwen Endstation. An die zuvor gebotene Leistung gegen die TI-abc-fliesen-volley konnte nicht angeschlossen werden und man musste sich den Hausherren an diesem Tag beugen. Ein harter Modus in Zeiten der Pandemie.

Damen sicherten sich Klassenerhalt

Samstagabend bewiesen die Damen des TSV Sparkasse Hartberg warum sie in die höchste Spielklasse gehören.

Im Rückspiel gegen den ATSE Graz behielt die Mannschaft von Headcoach Birgit Beinsen einen kühlen Kopf. Punkt für Punkt setzte das oststeirische Team seine Akzente und ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Grazerinnen versuchten mit vielen guten Verteidigungsaktionen dagegen zu halten, doch die Professionalität auf Seiten der Hartbergerinnen ließ die Haupstädterinnen chancenlos. Am Ende siegte der TSV Sparkasse Hartberg erneut gegen den Tabellensechsten aus der zweiten Bundesliga und darf nächstes Jahr wieder in der höchsten Spielklasse Österreichs an den Start gehen.

Trainerin Beinsen resümiert überaus zufrieden:“Die Mädels haben sich ihrer Aufgabe wirklich angenommen. Nach einer Saison mit bitteren Beigeschmack konnten sie sich letztendlich selbst belohnen. Ein Pflichtsieg ist immer anstrengender als ein freies Spiel. Denn letztendlich ging es gegen den Abstieg, auch wenn der Klassenunterschied deutlich zu sehen war.“

Auch Manager Gaugl zeigt sich glücklich:“Die Mannschaft hat in diesem Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht. Leider reichte die gezeigte Leistung knapp nicht für’s Play-off. Die Begegnungen in der AVL waren aber alle auf Augenhöhe, auch mit den Top-Teams der Liga. Individuell und kollektiv haben Trainer und Mannschaft über die Saison gute Arbeit geleistet und ihre Pflicht ernst genommen. Nächstes Jahr wird es dann sicher die Belohnung für die harte Arbeit geben!“

Herrn feiern Klassenerhalt – Damen wollen am Samstag nachziehen!

Mittwochabend haben die Herren des TSV Raiffeisen Hartberg Stärke bewiesen und gezeigt, dass sie in der höchsten österreichischen Spielklasse angekommen sind.

Die Mannschaft von Erfolgscoach Markus Hirczy startete fokussiert in die Begegnung, ließ den Niederösterreichern des USP St. Pölten nur wenig Chance in ihr Spiel zu finden. In Satz zwei zog die Mannschaft aus St. Pölten aber alle Register und bot eine Show, die vor allem mental eine neue Situation für das junge Team aus Hartberg darstellte. 
Mit Erfolg konnten die Niederösterreicher so auf 1:1 stellen. Markus Hirczy stellte das Team in der Satzpause gut auf die neue Situation ein und das zeigte Wirkung. Die Oststeirer erkämpften beherzt Punkt für Punkt und ließen sich nicht mehr aus der Ruhe bringen. Mit 25:21 war dann Schluss und dem Klassenerhalt das Siegel aufgedrückt. Im vierten und letzten Satz in der Bundesligadebütsaison ging man in ein freies Spiel, das den Trainingserfolg der Mannschaft wiederspiegelte.

Trainer Hirczy hat in seiner langen Volleyballkarriere als Spieler und Trainer schon viel erlebt. Unter anderem zwei Cuptitel, Europacups und zu guter letzt der U20 Titel im Vorjahr. Doch diese Begegnungen im „Kellerderby“ war noch mal ein ganz anderes Kaliber. „Die Jungs wurden in die Feuertaufe geschickt. Unter Zwang zu gewinnen ist mitunter die schwerste Aufgabe, aber mit Sicherheit eine der wertvollsten die diese Mannschaft in dieser Saison sammeln konnte. Mental war die Leistung mehr als bravourös. Am Feld wurde diszipliniert und fokussiert gearbeitet. Was den großen Mannschaftsgeist im Training und Wettkampf über die gesamte Saison durchaus bestätigt. Mit so einer homogenen Mannschaft kann man nur positiv in die Zukunft blicken.“, fasst Hirczy zusammen.

Auch Manager Gaugl zeigt sich von der Leistung begeistert:“Als wir uns entschlossen haben eine neue Mannschaft aufzubauen wusste jeder, dass es ein langer Weg wird. Diese Saison hat gezeigt das Hartberg endgültig wieder in der höchsten Spielklasse angekommen ist! Hut ab vor dieser Mannschaft. Ich freue mich auf weitere außerordentliche 
Leistungen.“

Für die Damen steht das mitunter wichtigste Match der Saison noch an. 
Am Samstag um 17 Uhr empfängt man den ATSE Graz im letzten Relegationsduell im Bundesschulzentrum. Jedem blau-weißen Fan kann man nur raten pünktlich auf volleynet.tv dabei zu sein. Trainerin Beinsen:“Wir wollen nun den letzten Schritt einer langen Saison machen und uns belohnen. Wir werden wieder fokussiert auftreten und erfolgreich 
kämpfen!“

TSV-Teams gewinnen die Relegations-Hinspiele!

Am Wochenende waren unsere Kampfmannschaften voll gefordert. Die ersten Schritte zum angepeilten Klassenerhalt konnten gesetzt werden.

Samstagabend trat der TSV Raiffeisen Hartberg gegen die Union St. Pölten an. Trainer Hirczy gab als klares Ziel vor, schnell in den Rhythmus zu finden und Punkt für Punkt zu erkämpfen. Mit diszipliniertem Servicedruck und mentaler Stärke gelang es den TSVlern auch in den engen Situationen die Oberhand zu behalten. Das Spiel 
verlief knapp zu Gunsten der Oststeirer. Mit 25:23, 26:24 und 26:24 holten sie den ersten Relegationssieg. Trainer Hirczy sichtlich erfreut über die Leistung seiner Jungs: „Wir kannten den Gegner vom Video, am Feld ist es nochmal etwas anderes. Ich dachte ehrlich gesagt, dass wir mehr Zeit benötigen um in unseren Rhythmus zu finden. Doch die Leistung spricht für sich! Mit dieser mentalen Stärke werden wir St. Pölten am Mittwoch das restliche Holz aus dem Feuer nehmen.“

Auch beim TSV Sparkasse Hartberg lief das erste Relegationsduell erfreulich. In der ASKÖ Halle fuhr man gegen den ATSE Graz einen überragenden ersten Satz ein. Die Nervosität bei den Grazerinnen schien sich zu legen und mit einer guten Verteidigungsleistung brachten sie das Team von Birgit Beinsen und Kathi Almer leicht ins Wanken. Dem war aber nicht so und der dritte Satz konnte wieder klar entschieden werden.

Für die Herren des TSV Raiffeisen Hartberg heißt es schon am Mittwoch wieder Gas geben. Im letzten Relegationsduell werden Steinböck und Co. alles daran setzen den Verbleib in der Bundesliga zu fixieren. Anpfiff ist um 19:30 im BSZ Hartberg. Das ganze Spektakel gibt es auf volleynet.tv live mitzuverfolgen.

Die Damen bestreiten ihr zweites Duell dann am Samstag 1. Mai um 17:00 Uhr zuhause.

Daumen drücken ist angesagt!

Herren in Last Minute Vorbereitung auf Relegation – Damen gegen ATSE Graz

Nun ist es amtlich. Der Relegationsgegner des TSV Raiffeisenbank Hartberg steht endlich fest. Die hotVolleys aus Wien schrammen Donnerstagabend mit einem 2:3 gegen den ASKÖ Linz/Steg an der Relegation zur ersten Bundesliga vorbei. Die Union St. Pölten wird somit zum Tanz gebeten.

Am 18.11.2018 kam es zur ersten Begegnung beider Teams. St. Pölten zogdamals im BSZ mit 1:3 in die nächste Cuprunde ein. Am 22.02.2020 ringte Hartberg die Union St. Pölten im Meisterplay-off in drei Sätzen 
nieder. Hartberg krönte sich, vor Coronabedingten Abbruch, zum Meister der 2. Liga und nutzte den sportlichen Aufstieg in die erste Bundesliga.

In nicht einmal zwei Tagen tritt man dem Relegationsgegner erneut gegenüber. Nach über 2 Monaten Spielpause und einer genesenen Mannschaft kann man Freitagabend, mit wieder vollständigem Kader, das Abschlusstraining vor der kommenden Aufgabe ins Auge fassen.

Die kurze Vorbereitungszeit von nicht einmal 48 Stunden, seit man den endgültigen Gegner erfuhr, muss dennoch reichen um das Hartberger Team perfekt einzustellen.

Erfolgscoach Hirczy punktet schon vorab mit seiner Erfahrung: „Wir haben uns auf beide Teams perfekt eingestellt und haben sie von vorne bis hinten studiert, nun ist es eben St. Pölten. Wir haben diese Saison einen großen Schritt vorwärts gemacht und haben den Klassenerhalt mit zwei Siegen über die Niederösterreicher im Fokusb!“

Dass die Mannschaft noch vor etwa einer Woche in Quarantäne steckte und die Zukunft unwissend schien merkt man im Training nicht. „Die Jungs sind heiß auf einen Wettkampf, vor allem darauf um zu zeigen, warum Hartberg erstklassig ist und bleiben wird!“, fügt Hirczy hinzu.

Die TSV-Damen bekommen es in der Relegation an den beiden kommenden Wochenende mit ATSE Graz zu tun. Beinsen und Co haben sich akribisch vorbereitet und nichts dem Zufall überlassen. Der gesamte Kader ist 
fit und heiß auf den ersten Wettkampf nach 2 (!) Monaten Pause.

Manager Markus Gaugl :“Wir sind von unseren Teams überzeugt und wissen ob dem Können der Mannschaften. Wir werden uns belohnen für eine anstrengende Saison mit dem Erreichen des Klassenerhalts bei Damen und Herren. Gerade in diesen Situationen kommt immer wieder der TSV-Geist zum Vorschein, welcher uns unermüdlich antreibt!

Damen in voller Vorbereitung – Herren in prekärer Lage

Kurz vor dem großen Showdown wird es nochmal interessant. Während die Damen voll in den Vorbereitungen zur anstehenden Relegation stecken, sehen die Herren leider nur die eigenen vier Wände.

Der Relegationsgegner des TSV Sparkasse Hartberg steht fest. Nach einer turbulenten Saison, mit vielen guten Phasen und vielen knappen Spielen, findet sich das Hartberger Team in der Relegation wieder. So 
eng die Liga auch war, gilt es das Saisonziel, den Klassenerhalt, voll in den Fokus zu nehmen. Neben intensiven Trainingseinheiten, bei über zwei Monaten (!) Spielpause, wird gegen einige Teams akribisch getestet 
und am Feinschliff gearbeitet. Natürlich unter Einhaltung der geltenden Covid Maßnahmen. Start der Relegation gegen ATSE Graz ist kommende Woche. Gespielt wird in einem Hin- und Rückspiel. Wobei bei Gleichstand der Showdown im Golden Set stattfinden wird. 2017 hatte der TSV Sparkasse Hartberg schon den ATSE Graz in der Relegation. Damals konnte man sich relativ glatt durchsetzen. Der Grazer Verein bekundet schon lange in die höchste Spielklasse aufsteigen zu wollen, deshalb ist dieser Gegner rund um das Trainergespann Spirk/Tunner sicherlich eine harte Nuss, die es zu knacken gilt.

Die ganze Saison gesund, ereilte das aktuell medial wichtigste Ereignis auch unsere Herren. Die Mannschaft von Trainer Hirczy ist nach einigen Fällen in Quarantäne gestellt. Da die Gesundheit das höchste Gut ist, wird eng mit der Gesundheitsbehörde zusammen gearbeitet, um kein Risiko einzugehen. Relegationsgegner sind entweder 
die hotVolleys oder die Union St. Pölten. Das entscheidet sich am Wochenende. Die Relegation ist für die Herren ein doppeltes Thema. Die Jungs sind höchst motiviert und wollen die Liga unbedingt halten. Schaffen sie das große Ziel, reicht die Höhe der Heimhalle allerdings für die kommende Saison nicht mehr, um die Liga gerecht fortzuführen. 
An einem Konzept wird bereits eifrig gearbeitet. Manager Gaugl zeigt sich betroffen: „Die Jungs sind diese Saison wirklich gewachsen. Wir haben einen kompakten Kader, der viel Potenzial aufweist und äußerst 
homogen agiert. Das Thema Corona betrifft uns alle, primär zählt aber einzig die Gesundheit jedes einzelnen! Alles weitere ist Organisationsgeschick.“

Österreichische Nachwuchsmeisterschaften voll im Gange

Der Nachwuchs durfte endlich in die Saison starten. So schnell die Meisterschaft endlich ihren Anfang fand, ist sie leider auch schon wieder für zwei Teams vorbei.

Die U20 durfte zum Frühlingsbeginn nach Tirol anreisen. Nach über 544 km Wegstrecke wurden die Burschen von TJ Sokol V in ihrer ersten Runde in Gewahrsam genommen. Gegen den vermeintlich stärkeren Gegner in der Gruppe präsentierte sich die neue U20 Formation aber sehr kompakt. Trotz Müdigkeit, Abstimmungsschwierigkeiten und einigen Fragen in Sachen Punktevergabe zog das Team von Markus Hirczy die Leistung durch und jubelte über den ersten 2:0 Erfolg in der noch jungen Nachwuchssaison. Gegen Das Hypo Tirol Volleyballteam funktionierte die Abstimmung schon besser und die Jungs waren endlich im Westen angekommen. Der Gastgeber erwies sich aber als zäh und forderte das oststeirische Team gerade im ersten Satz ordentlich (26:24). In Satz zwei ließ das TSV-Team jedoch nichts mehr anbrennen und zieht mit 25:14 ins Halbfinale ein. Dieses wurde aufgrund von einigen Coronafällen verschoben und wird am Ostermontag in Graz ausgetragen. Gegner sind kein anderer als der UVC Graz und die Union VV Döbling. Das Ganze Spektakel gibt’s auch live auf Twitch mitzuverfolgen, weitere Infos in Kürze.

Wie sehr Freud‘ und Leid beieinander liegen bewies die erste Runde der U20-Damen. Gegen den VBC Höchst gab es in Innsbruck einen 2:0 Einstandserfolg gegen den VBC Höchst. Dieser erwies sich aber auch als holprig.  Gegen TI-Volley schien das Team von Lisi Riebenbauer und Birgit Beinsen dann endlich aufgewacht. Hatte immer eine Nasenspitze 
vorne und holte auch bei 24:23 den ersten Satzball heraus. Dieser wurde nach misslungener Annahme von Lisa-Marie Schlögl vorbildlich am Netzband verwertet. Die Freude war groß und die Seiten konnten gewechselt werden. Wenn da nicht der Schiedsrichter einen Übergriff gesehen haben mag. Der Punkt ging somit an Innsbruck und diese holten 
dann auch den Satzgewinn mit 26:24. Vom tiefen Schlag erholten sich das Hartberger Team allerdings nicht und Innsbruck zog im zweiten Satz ohne Punkt und Komma davon und mit viel Vorsprung ins Halbfinale ein. 
Somit ist die U20 Saison für unser Damenteam nach 1088 km und einer Achterbahn der Gefühle auch schon wieder vorbei.

Vergangenen Sonntag ging es dann für die U16-Burschen nach Linz. Das Trainerduo Matthias Glatz und Julian Hiedl stellten das Team wohl überlegt auf die Meisterschaft ein. Gegen die VBK-Wörther-See-Löwen aus Klagenfurt war es eine knappe Kiste in zwei Sätzen, wo auch ein Quäntchen Glück bei den Hartbergern zum hart umkämpften 2:0 Erfolg 
beitrug.  Auch gegen Linz wurde es ein Kopf an Kopfrennen in dem sich die oststeirische Mannschaft in zwei Sätzen durchsetzen konnte. Trainer und Mannschaft sind mit der Leistung zufrieden. Die Halbfinalrunde findet in Wien statt. Der TSV empfängt hier anfangs Hypo Tirol Volleyballteam.

Die ersten Runde und wieder in Tirol hatten unsere U16-Mädels rund um Coach Sylvia Allmer gegen VB NÖ Sokol und TI-Volley zu bestreiten. Die Mannschaft hielt zusammen und kämpfte gegen klare Favoriten diszipliniert. Am Ende reichte es leider nicht für einen Satzgewinn, aber die Mädels konnten viel an Erfahrung sammeln, ehe ihre noch junge 
Saison, leider schon wieder, zu Ende ist.